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„Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ im SWR Fernsehen

Streit um Brexbachtalbahn spaltet Westerwald

Am Donnerstag, 2. Juli, 20:15 Uhr

Streit um Brexbachtalbahn spaltet Westerwald

Der Streit um die Brexbachtalbahn ist Thema im SWR. Foto: Archiv/Gernot Kallweit

01.07.2020 - 14:09

Bendorf. Blockiert Bendorf die Reaktivierung der Bahn? Darüber berichtet das Politikmagazin „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am Donnerstag, 2. Juli 2020, ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Nach über 100 Jahre wurde die „Brex“, wie die Menschen im Westerwald sagen, 1994 eingestellt. Doch seit einigen Jahren werden die Stimmen immer lauter, die die Reaktivierung der Brexbachtalbahn zwischen Neuwied-Engers und Siershahn fordern. Längst gibt es sogar ein Eisenbahnunternehmen, das den Bahnverkehr auf der Strecke wieder aufnehmen könnte. Dabei geht es aber nicht mehr nur um Touristenzüge, sondern um ein tägliches Angebot für Pendelnde.

Doch trotz politischem Rückenwind kommen die Unterstützer*innen vom Verein „Brexbachtalbahn“ nicht weiter. Bürgermeister und Stadtrat von Bendorf sehen Probleme für den Autoverkehr, wenn die Personen- und Güterzüge die Straßen kreuzen. Eine „Blockadehaltung“, schimpfen viele Befürworter*innen der Bahn. „Zur Sache Rheinland-Pfalz“-Reporterin Sabine Rappen über den heftigen Streit um die Reaktivierung der Bahnstrecke von Neuwied nach Siershahn.

Moderation: Britta Krane

Weitere Themen der Sendung:

• „Weinfeste verboten“: Was tun gegen die Verluste an der Mosel?

• Polizisten im Dienst: Beschimpft, bedroht und angegriffen – Soll der Staat sich mehr Respekt verschaffen?

• Corona-Gefahr durch Klimaanlagen und Ventilatoren? – Unterwegs mit Expert*innen aus Rheinland-Pfalz

• Störanfällige Atomreaktoren bedrohen die Eifel - Kommt jetzt auch noch ein Endlager für Atombrennstäbe?

• „Zur Sache will‘s wissen“: Ist die Kurzarbeit der Weg aus der Krise?

• Kurzarbeit in Rheinland-Pfalz – Helfende Hand oder Einladung zum Missbrauch?

Dazu im Studio: Prof. Christina Gathmann, Arbeitsmarktexpertin Universität Heidelberg

„Zur Sache hilft“: Kampf um Ausbildungsstart

„Zur Sache Rheinland-Pfalz!“

Das SWR-Politikmagazin „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ berichtet über die Themen, die das Land bewegen.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge auf www.ardmediathek.de/swr/ und www.SWR.de/zur-sache-rheinland-pfalz.de zu sehen.

Pressemitteilung

SWR

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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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