Allgemeine Berichte | 01.06.2016

Informations-Kampagne anlässlich des Weltblutspendetags 2016

Studierende spenden Blut für Menschen von nebenan

Blutspendedienst präsentiert sich am 14. Juni mit einem Infostand

Bonn. Unter dem diesjährigen Motto „Blood connects us all“ startet das Universitätsklinikum Bonn zum Weltblutspendetag 2016 eine besondere Kampagne. Am Dienstag, 14. Juni, präsentiert sich der Blutspendedienst von 10 bis 14 Uhr mit einem Informationsstand in der Mensa Nassestraße. Wer Blut spenden möchte, kann einen Shuttleservice zum Blutspendedienst auf den Venusberg nutzen. Zudem können sich Interessierte ihren Blutdruck und Hämoglobinwert messen lassen. Flankiert wird die Aktion ab 6. Juni mit Transparenten am Uni-Hauptgebäude und Botanischem Garten sowie Postern und Flyern in den Bonner Mensen. Das Studierendenwerk Bonn unterstützt die Informationsaktion.

Blut rettet Leben und jeder Mensch kann jederzeit plötzlich auf Blutkonserven angewiesen sein. Gerade nach schweren Unfällen ist der Bedarf hoch. Daher muss der Blutspendedienst des Universitätsklinikums Bonn immer ausreichend Vorräte haben, und zwar nicht nur für akute Notfälle, sondern unter anderem auch für Operationen sowie die Behandlung von Frühgeborenen und Krebspatienten. „Doch trotz der vielen freiwilligen Spender decken wir nur etwa die Hälfte des Bedarfs am Bonner Klinikum“, sagt Prof. Dr. Johannes Oldenburg, Direktor des Bonner Universitätsinstituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin. Die restlichen Blutkonserven müssen von anderen Diensten eingekauft werden.

Blut spenden ist gelebte Nachbarschaftshilfe

Die Kampagne soll möglichst viele Bonner Studierende, aber auch Bürger erreichen. „Wir wollen junge Menschen motivieren, und jeder Spender hilft, die Grundversorgung mit Blut an unserem Klinikum zu sichern“, betont Prof. Oldenburg. „Denn alle Blutspenden gehen hier ohne Umwege direkt an unsere schwerkranken Patienten, vorwiegend also an Menschen aus Bonn und der Region.“

Sicherheit für Spender und Empfänger hat oberste Priorität

Wer Blut spenden möchte, muss volljährig und gesund sein. Ein Gesundheitscheck vor jeder Spende und eine ärztliche Untersuchung entscheiden über die Spendefähigkeit. So werden unter anderem der Blutdruck und der Gehalt an rotem Blutfarbstoff, dem so genannten Hämoglobin, im Blut gemessen. Die Blutspende wird von erfahrenem Personal unter Verwendung von Einwegmaterialien mit höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Qualität abgenommen - hierzu gehört auch die Untersuchung auf durch Blut übertragbare Infektionskrankheiten. „Aufgrund dieser Maßnahmen ist das Risiko sowohl für die Spender als auch für die Empfänger so niedrig wie möglich“, sagt Prof. Oldenburg.

Informationen rund ums Blut spenden am Universitätsklinikum Bonn unter www.bonnerblut.de.

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