Ehrenabteilung der FFW Winningen
Stützmauer an „Blumslay“ repariert
Winningen. Die „Blumslay“ - Einheimischen, Wanderern oder Besuchern der Rastanlage an der BAB 61/Moseltalbrücke ist der Aussichtspunkt bestens bekannt. Von hier aus gibt es einen ungetrübten Blick auf die 136 Meter hohe Moseltalbrücke sowie weitläufig ins Maifeld und die Hunsrückhöhen.
Wann hier die erste Mauer errichtet wurde, konnte nicht genau recherchiert werden. Eine grundlegende Restaurierung folgte Anfang der 70er Jahre. Zwischenzeitlich wurden - wenn von Nöten - kleinere Reparaturarbeiten vorgenommen. Der Zahn der Zeit und auch Witterungseinflüsse hatten nun dafür gesorgt, dass ein größerer Aufwand betrieben werden musste, um den derzeit festgestellten Schaden zu beheben.
Die „Alten Herren“ - also die in allen Ehren aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Rhein-Mosel, Löschzug Winningen, ausgeschiedenen Männer - haben überwiegend noch ausreichendes Rüstzeug, um sich einer solchen Herausforderung zu stellen. Schließlich „frönen“ sie nicht nur regelmäßig dem Feuerwehr-Ruhestand, sondern „frühnen“ (pflegen) unter anderem das Gelände an und um die Blumslay.
Nachdem „Der-Senior-Moselaner“ Klaus-Dieter Kröber die nötigen Materialien vor Ort gebracht hatte, konnte das Mauerwerk fachlich versiert vom Alterskameraden Wolfgang Mölich instandgesetzt werden. Damit wurde auch einer Unfall- oder Verletzungsgefahr bei Besuchern entgegengewirkt. Damit wurde eine weitere „Gute Tat“ - die in Winningen einmal wöchentlich bekannt gegeben wird - vollbracht.
In Anbetracht dessen, dass sich hier gleich mehrere markierte Wanderwege treffen, wurden die Zuwegungen zur Schutzhütte und zum Aussichtspunkt von den Mitgliedern der Ehrenabteilung geprüft und von Geäst sowie überwiegend hereinwachsendem Dornengesträuch freigeschnitten.
Negativ wurde auch bei dieser Aktion angesehen, dass von Besuchern nicht nur Müll, ungeachtet der Hinweise, weggeworfen wurde. Auch andere Hinterlassenschaften sind immer wieder feststellbar.
Trotzdem wollen die Ü63-Männer weiterhin rege bleiben und fordern gleichzeitig Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren auf, in die Jugendfeuerwehr einzutreten. Schließlich hinterlässt jeder, der aus dem aktiven Dienst aus Altersgründen ausscheidet, einen Platz für die nachwachsende Jugend. Ansprechpartner sind die Jugendwarte Armin Heubes, Tel. (0 26 06) 96 33 09 und Stefan Kröber, Tel. (0 26 06) 9 63 69 83.
