Hohes Einsatzaufkommen bei den Feuerwehren sowie dem Technischen Hilfswerk im Landkreis Cochem-Zell
Sturmtief „Eberhard“ sorgte für viel Arbeit
Kreis Cochem - Zell. Das Sturmtief „Eberhard“, das am Sonntagnachmittag mit vorhergesagten Windgeschwindigkeiten von 110 km/h und mehr über die Mitte Deutschlands gezogen ist, hat auch im Landkreis Cochem-Zell zu einem hohen Einsatzaufkommen für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks geführt. Nachdem zunächst vereinzelte Einsätze vor allem in den Verbandsgemeinden Ulmen und Kaisersesch sowie dem Hunsrückbereich der Verbandsgemeinde Zell ab den Mittagsstunden zu verzeichnen waren, wurde die Technische Einsatzleitung des Landkreises um 14:19 Uhr alarmiert, um die Einsätze zu koordinieren. Um 17:45 Uhr waren insgesamt über 400 Kräfte im Einsatz. Die Zahl der Einsätze im Kreis belief sich dabei auf 82 Stück. Durch umgestürzte Bäume war der Stadtteil Ulmen-Vorpochten zeitweise nicht erreichbar. Hier sorgten die Feuerwehreinheiten dafür, dass zunächst zumindest eine Alternativroute freigeschnitten wurde, um Rettungskräften im Notfall eine Zufahrt zu ermöglichen. Neben den Einheiten des Katastrophenschutzes waren natürlich auch die Straßenmeistereien verstärkt im Einsatz, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. Auch die Feuerwehr selbst kam nicht ohne Schaden davon. Ein Einsatzfahrzeug wurde von einem herabstürzenden Ast getroffen und dadurch beschädigt.
Stand 18:00 Uhr war jedoch glücklicherweise nur eine leichtverletzte Person zu verzeichnen; dies aufgrund eines Verkehrsunfalls infolge des Sturms. Im Hunsrückbereich waren mehrere Orte kurzfristig von einem flächendeckenden Stromausfall betroffen, nachdem ein Baum auf eine Hochspannungsleitung gefallen war. Die Störung konnte durch den Energieversorger jedoch zeitnah behoben werden.
In der Eifel wurden an Gebäuden Teile von Dächern abgedeckt. In Urschmitt wurde dabei eine Scheune so schwer beschädigt, dass sie abgerissen werden musste. Gasalarm wurde in der Ortsgemeinde Gamlen ausgelöst, da hier Äste auf eine Zuleitung eines Haustanks gefallen waren und diese dadurch beschädigt wurde. Das Gasleck konnte jedoch nach kurzer Zeit abgedichtet werden.
Gegen 19:30 Uhr waren dann alle Einsätze abgearbeitet. Kreisfeuerwehrinspekteur Berthold Berenz zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Hilfeleistungen im Landkreis und insbesondere auch mit dem ersten größeren Einsatz der im Jahr 2018 neu aufgestellten Technischen Einsatzleitung.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Cochem - Zell
