Allgemeine Berichte | 15.05.2019

Konfirmation in der Remagener Friedenskirche

„Suche Frieden und jage ihm nach“

Jahresmotto wurde durch unterschiedliche Aktionen mit Leben gefüllt

Die frisch Konfirmierten mit den Stolen, die sie selbst gestaltet hatten. Foto: privat

Remagen. „Suche Frieden und jage ihm nach“, so lautete in diesem Jahr das Motto, das sich die insgesamt acht Konfirmanden aus Remagen und Kripp für ihren Konfirmationsgottesdienst ausgewählt hatten. Dieses Psalmwort ist zugleich die Jahreslosung 2019, die die Konfirmanden als riesiges Mobile gebastelt und in der Friedenskirche installiert hatten. Nach einem Anspiel zum Thema präsentierten die Jugendlichen ihre Gedanken zur Jahreslosung und sangen mit der Gemeinde das Lied zur Losung.

Zusammen mit den Sinziger Konfirmanden hatten die Remagener ein Jahr lang mit verschiedenen Aktionen die Friedensschule in Berlin-Neukölln unterstützt. Im Gottesdienst warben sie noch einmal für ihr Projekt und baten die Gemeinde um eine großzügige Kollekte. Und so kamen Gottesdienst 823 Euro zusammen, sodass die Spendensumme auf insgesamt 5.164 Euro aufgestockt werden konnte.

Bodo Ebach aus dem Presbyterium richtete ein Grußwort an die Konfirmierten, ebenso Annette Hagemann von der katholischen Pfarreiengemeinschaft, die noch einmal betonte, wie wichtig es sei, dass sich Menschen über alle Konfessionsgrenzen hinweg für den Frieden einsetzen. In ihrer Ansprache ging Pfarrerin Elisabeth Reuter noch einmal auf die Jahreslosung ein und entließ die Konfirmanden mit persönlichen Wünschen und Dank für eine sehr schöne gemeinsame Unterrichtszeit. Die Pfarrerin dankte auch Eva Hecht, David Renz, Julia Hiller und Katja Ertl, die den Konfirmandenunterricht ein Jahr lang begleitet haben, sowie Herrn Rudolf Menacher, der die Orgel spielte.

Die Konfirmanden Amelie Bewersdorff, Simon Ertl, Elisa Antonia Feltes, Lucas-David Gessner, Annika Gremmler (aus Sinzig), Paula Maria Hahn, Carla Niedermeier und Connor Schubert hatten im Vorfeld Stolen zu ihren selbst gewählten Konfirmationssprüchen gestaltet. Diese wurden den Konfirmierten während der Einsegnung von ihren Eltern, Paten und Freunden umgelegt. Als Geschenk überreichte Frank Dickmann aus dem Presbyterium den Konfirmierten ein Kreuz aus Olivenholz, das Symbol der Christen für den Frieden, den Jesus Christus mit den Menschen geschlossen hat, sowie einen Tauf-Waschlappen mit der Aufschrift „Gottesgeschenk“. Am Ende des Gottesdienstes, der von allen als sehr berührend empfunden wurde, lud Pfarrerin Elisabeth Reuter die Gemeinde ein, einander den Segen zu spenden.

Die frisch Konfirmierten mit den Stolen, die sie selbst gestaltet hatten. Foto: privat

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