Hillscheid und Höhr-Grenzhausen sind online
Surfen für Umme
Freies W-Lan: Im Treff 34 wird entspannt gesurft
Höhr-Grenzhausen. Und er dreht sich doch… der Kreis, der den Ladevorgang einer Internetseite anzeigt. Das kann ganz schön lange dauern, wenn das Datenvolumen verbraucht ist – ein Königreich für einen W-Lan-Hotspot. Den gibt es seit einigen Wochen im Treff 34 in der Rheinstraße mitten in Höhr-Grenzhausen.
Dort kann jeder das öffentliche und kostenfreie W-Lan nutzen, allen voran die jugendlichen Besucher des Treff 34. Ein Jugendschutzfilter sorgt dort dafür, dass sie nicht auf Seiten landen können, die für junge Menschen ungeeignet sind. Hinzukommt, dass das W-Lan-Angebot werbefrei läuft. Die Einrichtung des Hotspots wurde vom Land Rheinland-Pfalz mit 500 Euro gefördert. Pro Kommune ist die Installation eines – aber nicht mehrerer – Hotspots förderfähig. Die Stadt Höhr-Grenzhausen, und in zeitnaher Zukunft ebenso die Ortsgemeinde Hilgert, sind mit dabei. In Hillscheid wurde bereits ein Hotspot an der Alten Schule eingerichtet, der über Freifunk betrieben wird. Eine gute Investition, gehört stets verfügbares Internet doch mittlerweile zum alltäglichen Leben dazu. Der Hotspot im Treff 34 ist ein Schritt in diese Richtung in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen.
Auch die Teilnehmer der Bevölkerungsumfrage „Alles gut hier?“ im Frühjahr gaben an, dass ein funktionierendes Telekommunikationsnetz äußerst wichtig für die Attraktivität einer Stadt oder Gemeinde sei. Nun wird geprüft, ob und unter welchen Umständen ein Ausbau des freien W-Lans in unserer Stadt und den Ortsgemeinden sinnvoll und finanzierbar ist. Neben anfallenden Installationskosten betragen die laufenden Folgekosten pro Hotspot etwa 30 Euro monatlich. Potentielle Standorte müssten überlegt ausgewählt sein. Die Verwaltung freut sich, im Treff 34 den vielen jungen Smartphone-Nutzern den Hotspot-Service anbieten zu können und wünscht viel Spaß beim Surfen ohne nervigen Kreis. Und sollte es doch mal länger dauern: Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten zu kommunizieren, außer über Messengerdienste.
Pressemitteilung der Verbands-
gemeinde Höhr-Grenzhausen
