Swisttaler Sternsinger gehen von Haus zu Haus
Sternsingeraktion 2013: Segen bringen, Segen sein
Swisttal-Ludendorf. Insbesondere die Kinder in Tansania stehen im Focus der 55. Sternsingeraktion in diesem Jahr. Die Gemeindereferentin Marion Hicketier hat die Swisttaler Sternsinger auf die Sammelaktion vorbereitet und in einer Aussendungsmesse in der Ludendorfer Kirche mit Pater Stanislaus Friede und Pater Piotr Piatek wurden sie auf den Weg geschickt, von Haus zu Haus zu gehen, um dort das traditionelle Kreidezeichen 20*C+M+B*13 an die Türen zu schreiben.
Vor der Sammlung wurden sie aber noch im Rathaus von Bürgermeister Eckhard Maack empfangen. Maack wies auf die Probleme des einst durchaus recht gut dastehenden Landes hin. Die Gesundheitsvorsorge ist mangelhaft, die Verbreitung von AIDS ist hoch, man schätzt die Zahl der Infizierten auf 1,4 Millionen Menschen, davon sind zehn Prozent Kinder. Ein zentrales Anliegen der Sternsinger-Projekte ist dazu die Bekämpfung von Malaria und anderen Infektionskrankheiten.
Die Sternsinger in Deutschland ermöglichen durch das Sammeln von Spenden die Unterstützung von jährlich mehr als 2000 Projekten für Kinder in 110 Ländern der Welt.
Damit die Swisttaler Kinder für die Sammelaktion gut gerüstet waren, gab es im Ratssaal Kakao und Wecken.
RFW
Laurin (10) und Klara (9) mit ihren Sammelbüchsen: „Wir wollen den Kindern in Afrika helfen.“
