Allgemeine Berichte | 21.09.2020

Pilgerzentrale Schönstatt - „Lichtzeichen e.V.“ - Hilfe für schwangere Frauen

Tag der offenen Tür

Vallendar. Im August macht sich alljährlich Unruhe unter den Störchen breit: Die Jungstörche unternehmen immer weitere Ausflüge in die Umgebung des Nestes. Dann fliegen sie bald davon. (NABU)

Das STORCHENNEST des Lichtzeichen e.V. fliegt nicht davon, aber Unruhe wurde im August spürbar. Das wöchentlich stattfindende Treffen für (schwangere) Frauen und ihre Kinder – Storchennest genannt – musste wegen Corona seit Mitte Mai ausfallen.

Die Räume des Lichtzeichen-Hauses in Schönstatt-Vallendar waren zu klein. Doch im August startete es neu.

In einem großen Saal des Pilgerhauses in Schönstatt hat das STORCHENNEST für die nächsten Monate einen neuen Aufenthaltsort gefunden. Nach Bedarf werden kostenfreie Kurse für schwangere Frauen, für Mütter und ihre Kinder angeboten.

Geburtsvorbereitung, Babymassage, Hilfe beim Schreikind, Erste Hilfe, Einrichtung einer Hausapotheke, Kochwerkstatt, PEKiP oder einfach ein wenig miteinander plaudern und sich verwöhnen lassen. Ulrike Eichenberg weiß, was den jungen Frauen gut tut.

Seit zwanzig Jahren ist sie mit Elan und ganzem Herzen dabei. Und mit ihr etwa 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. „Ohne sie läuft nichts“, sagt die sympathische Sechzigjährige. Sie ist der treibende Motor und das alles bewegende Herz des Vereins. Sie erinnert sich an die kleinen Anfänge: „Im Advent 2000 bat eine Frau, die im Sozialausschuss ihrer Gemeinde tätig war, um Ausstattungsgegenstände für drei Babys, deren Mütter Unterstützung brauchten. Das war die Initialzündung. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir alles Notwendige für die erwarteten Kinder zusammen. Eine Initiative war entstanden: Ich wünsche dir Leben.“

2002 wurde der Verein Lichtzeichen gegründet, in dem sich Freunde und Mitglieder der Schönstattbewegung und mittlerweile viele andere engagieren.

„Uns allen ist gemeinsam, dass wir das Glück der Frauen und Kinder im Blick haben. Und dazu gehört ganz wesentlich, dass sie selbständig ihr Leben mit allen Herausforderungen meistern können.“

Um dieses wertvolle Engagement einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und vielleicht auch weitere Interessierte für eine Mitarbeit zu gewinnen, wird es am 3. Oktober 2020 einen Tag der offenen Tür in den Räumen des Lichtzeichen e.V. im Pilgerhaus, Hillscheider Str. 5, Vallendar, geben.

„Auch mit ABSTAND wird es zu wunderbaren Begegnungen kommen können,“ ist Ulrike Eichenberg überzeugt. „Wir haben genügend Platz.“

Eine Anmeldung ist erforderlich, um den derzeitigen Bedingungen entsprechen zu können.

Das Programm beginnt um 10:30 Uhr mit Begrüßung und einer heiligen Messe in der Pilgerkirche.

Anschließend ist der Empfang mit einem Grußwort der Schirmherrin des Vereins Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn auf dem Platz vor dem Pilgerhaus. Nach weiteren Grußworten und Musik gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Erwachsene und Kinder. Dazu gehört der Einblick in die Arbeit von Lichtzeichen und Ponyreiten, Insektenhäuser bauen, Bobbycar-Rennen, Riesen-Seifenblasen, philippinische Tänze ...

Den Abschluss bildet Musik & Wort mit Schw. M. Tabea Platzer in der Anbetungskirche Berg Schönstatt.

Anmeldeformular und mehr unter: www.lichtzeichen.org oder Pilgerzentrale Schönstatt, Tel. 0261 962640.

„So möchte ich euch in eurem Einsatz bestärken, ... Dazu gehört auch das konkrete Eintreten für das Leben gerade in der Gefährdung und Bedrohung durch eine sich verbreitende Kultur des Todes … Hier sind alle Gläubigen aufgefordert, ‚Lichtzeichen‘ zu setzen, derer die Welt immerzu bedarf.“ (Papst Johannes Paul II., 9.9.2004)

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