Allgemeine Berichte | 07.09.2021

Wanderung zu interessanten geologischen Punkten in Wachtberg-Berkum

Tag des Geotops

Am Sonntag, 19. September

Wachtberg. Der Beigeordnete der Gemeinde Wachtberg, Dipl.-Geograph Swen Christian, lädt am diesjährigen Tag des Geotops, am 19. September 2021, interessierte Wachtbergerinnen und Wachtberger zu einer Wanderung zu interessanten geologischen Punkten in Wachtberg-Berkum ein.

Beginn ist um 11 Uhr, Treffpunkt ist vor der Apotheke auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Berkum. Der Startpunkt der gemeinsamen Wanderung ist das Wachtberger Ehrenmal. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht über die geomorphologischen Baueinheiten der Umgebung. Im Vordergrund liegt die Verebnungsfläche des Rheinischen Schiefergebirges, auf denen Sande und Kiese der Hauptterrasse des Rheins abgelagert wurden. Aufgesetzt erscheinen bewaldete Vulkankuppen wie der Stumpeberg. Im Hintergrund liegt das Siebengebirge mit seinen vulkanischen Quell- und Staukuppen. Auch der quartärzeitliche Rodderbergvulkan ist vor der Kulisse des Westerwaldes von hier erkennbar. Drei für das Drachenfelser Ländchen typische Gesteine sind am Kriegerdenkmal verbaut: Fossilführende Siltsteine aus dem Unterdevon sowie dunkler vulkanischer Basalt und heller Trachyt aus dem Tertiär.

Die Wanderung führt weiter zum nahegelegenen Stumpeberg. Der aufgelassene Steinbruch dient heute als Grillplatz und erlaubt einen gefahrlosen Blick in die Wurzel eines Vulkans. Randlich stehen Tuffe an, im Zentrum geklüftete Basalte. Geologisch werden die tertiären Vulkane in Wachtberg zum Vulkanfeld des Siebengebirges gezählt. Die radiometrischen Altersdatierungen gruppieren sich um rund 25 Mio. Jahre.

Abschließend geht es durch den Ort Berkum, dem Verwaltungssitz der Gemeinde Wachtberg, zum Hohenberg, der mit 263 Meter den Namen gebenden Wachtberg um fünf Meter überragt. Der Hohenberg bildet zusammen mit dem Hümmerich eine bewaldete Kuppe über einem Trachytvorkommen, vergleichbar dem Drachenfels auf der östlichen Rheinseite. Der vulkanische Trachyt wurde hier am Hohenberg (auch Hohenburg genannt) schon von den Römern abgebaut. Ab 1841 wurde der Trachyt auch für den Bau des Kölner Doms gebrochen.

Anmeldung bei Frau Kamradt im Rathaus der Gemeinde Wachtberg, Rathausstraße 34, Wachtberg-Berkum, Telefon 02 28/95 44-1 53 oder per E-Mail an melanie.kamradt@wachtberg.de . Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Wir helfen im Trauerfall
Imageanzeige Dauerauftrag 07/2025
Feuerwehrfest Plaidt
Sommerbunt Bad Neuenahr-Ahrweiler
Stellenanzeige 2026/061 Sachbearbeiter/in (w/m/d) im Bereich ÖPNV
Empfohlene Artikel
Sportplatz Miesenheim
16

Die Stadt Andernach investiert weiterhin in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Sportanlagen. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten für Vereine, Schulen sowie Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler langfristig zu sichern. Jetzt den vollständigen Beitrag lesen im BLICK aktuell RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Brigitte Thilmann-Hilger war es wichtig ihren Abschied in Würde und mit einem schölnen Konzert zu begehen.
12

Brigitte Thilmann-Hilger und ihre Solistinnen und Solisten, das Ensemble und der Chor präsentierten ein Musik-Potpourri aus fast 30 Jahren. Was es mit dem ungewöhnlichen Titel des Konzerts auf sich hat, beantwortet Brigitte Thilmann-Hilger im Interview mit BLICK aktuell. Jetzt den vollständigen Beitrag lesen im BLICK aktuell RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Klassenlehrerin Vanessa Prezio begleitete die Präsentation.
599

Drei Kochbücher, zwei Tische und ein Kettcar

Erste Achtklassarbeiten an der Freien Waldorfschule Mayen präsentiert

Mayen. Drei Kochbücher, zwei Tische und ein Kettcar – der älteste Jahrgang der noch jungen Freien Waldorfschule Mayen hat in diesem Schuljahr einen besonderen Meilenstein erreicht. Erstmals präsentierten die Schüler der achten Klasse ihre sogenannten Achtklassarbeiten vor Familien und Lehrern in der gut besuchten Gemeindehalle in Mayen-Hausen.

Von Carsten Liersch

Weiterlesen