-Anzeige Schreinerei Rönnefarth: Dernauer Unternehmen mit fast autarker Energieversorgung
Tag des „Holzwurms“ stieß auf hohes Besucherinteresse
Dernau. Ein gewohnt gutes Besucherinteresse konnte die Schreinerei Rönnefarth bei ihrem diesjährigen „Tag des Holzwurms“ verzeichnen. Hierbei führten die „Holzwürmer“ durch die einladenden Werkhallen und zeigten dem interessierten Beobachter ihre vielfältigen Produkte, von der Entstehung bis zur Auslieferung. Und jedes Produkt ist ein Unikat, individuell und maßgefertigt auf die jeweiligen Wünsche des Kunden ausgerichtet. So beispielsweise Empfangsbereiche großer Firmen, Küchen und Kleiderschränke in allen Variationen und Größen. Geschäftsführer der „Holzwürmer“ sind Mike Rönnefarth und Boris Ulmann. Rönnefarth ist darüber hinaus seit 2016 ehrenamtlicher Obermeister der Schreiner-Innung des Kreises Ahrweiler. Die Förderung des Handwerker-Nachwuchses ist ihm dabei ein besonders wichtiges Anliegen. Gleichzeitig aber auch die Zusammenarbeit der Innungsmitglieder untereinander. Oberste Maxime sind für Boris Ulmann und Mike Rönnefarth unisono Mitarbeiter-Zufriedenheit und Qualität der Produkte. Die Firma besteht bereits seit 2004, und seit 2007 findet man die „Holwürmer“ im Gewerbegebiet zwischen Dernau und Rech. Wegen der ständig größeren Nachfrage erfolgte im Jahr 2013 die Erweiterung des Firmengebäudes um einen Anbau. Für Produktion und Ausstellung steht nun eine Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern zur Verfügung.
Produktions-Schwerpunkte sind der hochwertige Bau von Möbeln, Küchen, Treppen, sowie Läden und Büros - einschließlich der gesamten Konzepte (in 3D) für alle Nutzungsarten. Verarbeitet werden nur qualitativ hochwertiges Material und Zubehör. So etwa Beschläge und Walzen satt Kugellager. Alles, was den Betrieb der „Holzwürmer“ verlassen soll, wird vorher in den Hallen aufgebaut und erst dann an die Kunden ausgeliefert. Viele Arbeitsgänge werden mittlerweile durch modernste Maschinen ausgeführt. Für den reibungslosen Betrieb sorgen aber die insgesamt 25 Mitarbeiter. Sieben hiervon sind Auszubildende (Azubi) in den verschiedenen Sparten der Firma, hinzu kommt eine Azubi zur Bürokauffrau. Gesucht wird momentan nach ein Azubi im Bereich Lackierer. Mittelpunkt der Fertigung ist ein „Bearbeitungszentrum“ - die Zentrale der gesamten Werkstatt: Dieses besorgt präzises Fräsen, Sägen, Bohren sowie die Kantenbearbeitung - auf 100tel-Milimeter genau. Die „Holzwürmer“ verfügen über einen Fuhrpark von fünf voll ausgerüsteten Montagebussen, einen 7,5-Tonnen LKW sowie drei Anhänger.
Ein ganz wichtiges Kriterium ist die Kundenbetreuung vor Ort. Für die Organisation der Firma sind neben den beiden Geschäftsführern Boris Ulmann und Maik Rönnefarth der Werkstattleiter Pierre Sebastian, Christian Schrading (Projektmanagement) sowie Andreas Görres (Abteilung Lackierung) verantwortlich. Eine wichtige Aufgabe innerhalb der Firma erfüllt zudem Holzwurm-Ausbildungsleiter Markus Liedge. Das Unternehmen ist nicht nur handwerklich innovativ, sondern auch bei der Energieversorgung: Eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 100 kWh sichert autark fast die vollständige Versorgung. Und durch Umwandlung von Holzabfällen in Energie durch eine Festbrennstoffanlage wird der Energiebedarf in der Lackiererei zu 85 bis 90 Prozent abgefangen. Wie gewohnt sorgte ein Kinderprogramm, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, für die Unterhaltung der kleinen Gäste, dazu gab es frisches Popcorn. Der Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Würstchen schließlich geht in voller Höhe an die Freiwillige Feuerwehr Dernau.
Der fertige Empfangsbereich für eine größere Firma.
