Synagoge Ahrweiler öffnet ihre Türe am 11. September
Tag des offenen Denkmals
Ahrweiler. An einem geschichtsträchtigen Datum findet dieses Jahr der „Tag des offenen Denkmales“ statt: Der 11. September erinnert an den unheilvollen und gewollten Absturz von entführten Flugzeugen in die Twin Tower 2001 in New York. Nicht nur an diesen 9/11-Terroranschlag mit Rassenhass von religiösen Fanatikern möchte der Bürgerverein Synagoge Bad Neuenahr-Ahrweiler erinnern, sondern auch an die Vernichtung von Millionen von Juden und die Zerstörung von Synagogen in der Nazizeit. Die Ehemalige Synagoge Ahrweiler in der Altenbaustrasse 12, die der endgültigen Zerstörung entgangen ist, ist an diesem Sonntag als Mahnmal gegen Krieg, Vernichtung und Zerstörung von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Es werden interessante Vorträge angeboten. Entwurfszeichnungen, Bilder und Pläne aus der Sanierungsphase gezeigt und Erläuterungen zur Geschichte und zur heutigen Verwendung der Ehemaligen Synagoge geboten. Um 17 Uhr konzertiert der Grafschafter Chansonier Christoph Rieger im Vorprogramm des Abendkonzertes, das von Stephan Maria Glöckner dargeboten wird. Der Eintritt an diesem Tage ist frei, um eine Spende für die Musiker wird gebeten. Das Programm im Detail: Vortrag: Restauratorin Antje Janssen (15.15 Uhr), Erläuterungen zur Innenmalerei von Annette Dünker-Ulrich (15.30 Uhr), Vortrag H.P. Schmitt (15.45 Uhr): Die Planung der Sanierung der Ehemaligen Synagoge Ahrweiler, Klaus Liewald (16 Uhr), 1. Vorsitzender Bürgerverein Synagoge :Vortrag zu Geschichte der Synagoge, Dr. Axel Ritter (16.15 Uhr) Möglichkeiten beim Entwerfen und Konstruieren von Fenstern unter Einsatz von Smart Materials, Vortrag Axel Hausberg (16.30 Uhr) Ortskurator Ahrweiler Stiftung Deutscher Denkmalschutz, Konzert mit Stephan Maria Glöckner und Christoph Rieger (17 Uhr), Ausstellung: Entwürfe für die Synagogenfenster, Bauzeichnungen aus der Sanierungszeit, Ausstellung: Denkmalgeschützte Gebäude in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Schautafeln mit bisher unveröffentlichten Entwürfen und Planungsunterlagen.
Stephan Maria Glöckner.
