„St. Remaclus“ in Cochem-Cond

Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

„St. Remaclus“ von innen.Quelle: Rheinischer Verein

28.09.2021 - 15:10

Cochem-Cond. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Cochem-Zell, hatte in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und Dipl. Ing. Alfred Bremm aus Anlass des Tages des offenen Denkmals nach Cond eingeladen. „St. Remaclus“ in Cond ist ein „Paradebeispiel“ des Kirchenbaus der Nachkriegsmoderne. Der renommierte Architekt Emil Steffann (1899 – 1968) plante allerdings keinen Betonbau, wie man sie an vielen Orten findet. Er passte den Kirchenbau der moselländischen Landschaft an, indem die Fassaden aus heimischem Bruchstein errichtet wurden. Das Kirchenäußere erinnert an eine Burg (Gottesburg) im Gleichklang mit der auf der gegenüberliegenden Moselseite hoch über Cochem thronende Reichsburg Cochem. Das Kircheninnere wurde von dem Architekten Heinz Bienefeld mit gestaltet. In einem in der Kirche ausliegenden Faltblatt heißt es: „Steffanns erstes Anliegen war es, der sich versammelnden Gemeinde einen Ort zu schaffen, mit dem Altar als Mitte.“ Um ihn gruppieren sich nach Westen, Süden und Norden die Bankreihen für die Gläubigen. So sind die Mitfeiernden ganz nahe am „Geschehen“ am Altar. In den Jahren 1964 – 1968 wurde der Kirchenbau errichtet. Der Besucher erreicht über 47 Treppenstufen den großzügigen Kirchenvorplatz mit beeindruckender Sicht ins Tal. Beim Betreten der Kirche überrascht die Größe und Weite des Kirchenraums mit dem Altar in der Mitte, darüber „schwebt“ ein riesiger runder Leuchter. Die extreme Hanglage des Grundstücks erlaubte es, unter dem Kirchenschiff eine Krypta mit einem Kreuzgewölbe zu errichten. Diese dient u.a. als „Werktagskirche“.


Die Gemeinde hatte für den „Tag des offenen Denkmals“ alles bestens vorbereitet einschließlich einer „corona-gerechten“ Beschilderung. Der Nachmittag bot ein dem Anlass gerechtes Programm. Schüler der Kreismusikschule unter Leitung von Bernd Bömer boten „Gitarren-Variationen aus vier Jahrhunderten“ an. Der Historiker Dr. Martin Bredenbeck sprach über „Emil Steffann und der Kirchenbau der Nachkriegsmoderne“, gefolgt von Prof. Alois Peitz, der über „Meine Begegnung mit Emil Staffan“ berichtete.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen über den Tag und die Veranstalter sind mit dem Verlauf und der Zahl der Besucher sehr zufrieden.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Koblenz: Anschließend versuchte die Frau die Bundespolizisten mit ihrer Gehhilfe zu attackieren.

Sauer auf Deutsche Bahn: 70-Jährige fällt am Bahnhof mit „Heil Hitler“- Rufen auf

Koblenz/Trier. Gleich zweimal fiel gestern Mittag eine 70-jährige Französin der Bundespolizei in den Bahnhöfen Trier und Koblenz auf. Gegen 14:30 Uhr äußerte sie im Hauptbahnhof Trier ihren Unmut über die Deutsche Bahn indem sie lautstark „Heil Hitler“ rief und dabei ihren rechten Arm zum „Hitlergruß“ ausstreckte. mehr...

Corona-Schutzimpfung: Impfbus rollt jetzt täglich durch den Kreis

Impfbus im Kreis Ahrweiler: Alle Termine im Dezember im Überblick

Kreis Ahrweiler. Auch im Kreis Ahrweiler steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen deutlich an. Neuinfektionen und schwere Verläufe sind vor allem bei Ungeimpften zu verzeichnen. Neben Abstand, Masken und Tests sind Impfungen das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Vor diesem Hintergrund appelliert der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, mit Nachdruck an die Bevölkerung, die Angebote für eine Corona-Schutzimpfung im Kreis wahrzunehmen. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare
Gabriele Friedrich:
Na ja, eben "Gaga" sonst nix. Kann mir nicht vorstellen, das die Frau das ernst gemeint hat. Vielleicht hat sie schon Alzheimer und das bedeutet auch "Altersbosheit"- da kann sie nicht mal was für-aber man muß auch nicht mit dem Hammer dran. Da hätte man vielleicht besser einen Arzt gerufen. Angriff...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] .... auf dem frei zugänglichen, unbefestigten Parkplatzgelände eines Autohauses ....[ Zitat Ende ] Das schadet euch gar nichts ! Selber schuld- wie kann man denn? *Mitsubishi...PAH ! Mercedes wär das nicht passiert. Versicherungsprämie wird höher- das ist doch wohl klar. Ihr rafft...
Gabriele Friedrich:
Kann ja mal einer in Mayen anrufen, die raffen das da nicht, das es hier auch so einen Bus braucht- auch kleiner. Muss ja nicht so ein Riesending sein. Mobiler Impfdienst- muss hier hin. Mayen ist rückständig und ich bin da stinksauer drüber. ...
 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert