Allgemeine Berichte | 20.05.2019

Kath. Kirchengemeinden Waldbreitbach-Niederbreitbach-Kurtscheid

Tageswallfahrt nach Fulda

Am Mittwoch, 26. Juni

Waldbreitbach. Auch in diesem Jahr möchte die Pfarreiengemeinschaft die Tradition fortsetzen und eine Tageswallfahrt anbieten. Ziel in diesem Jahr ist die ehemalige fürstbischöfliche Residenzstadt Fulda. Gleich vier Jubiläen feiert die Stadt im Jahr 2019. 1275 Jahre seit der ersten Klostergründung, 1200 Jahre Weihe der Ratger-Basilika, 1100 Jahre Bestattung von König Konrad I. sowie 1000 Jahre Stadtrechte.

Am 12. März 744 kam der Mönch Sturmius mit sieben Gefährten im Auftrag des hl. Bonifatius an den Ort, an dem in der Folge das Kloster Fulda errichtet wurde. Der Name Fulda („die Fließende“) ging dabei vom vorher schon so bezeichneten Fluss auf das Kloster und die Siedlung über. Bereits kurze Zeit nach der Grundsteinlegung entwickelte sich das Kloster Fulda zu einem der bedeutendsten monastischen Zentren im Reich. Grundlage dafür war das Grab des Bonifatius, der nach seiner Ermordung 754 in der Klosterkirche bestattet worden war. Zahlreiche Stiftungen von Gütern, Leibeigenen und Herrschaftsrechten aus dem gesamten Frankenreich verhalfen dem Kloster zu materiellen Ressourcen. Im ersten Drittel des 9. Jahrhunderts lebten hier über 600 Mönche.

Mit dem Abt Rhabanus Maurus (822-842) erlebte das Kloster eine Blüte als eines der wichtigsten Bildungszentren im Reich. Unter Rhabanus, der zuvor auch Leiter der Klosterschule war, wurde Fulda zum Zentrum der Literatur und der theologischen Gelehrsamkeit. Auch die Volkssprache wurde im Kloster gepflegt und so sind wichtige Texte des Althochdeutschen nur deshalb überliefert, weil sie im Fuldaer Kloster schriftlich fixiert wurden. Im Laufe des 9. Jahrhunderts wurde das Kloster die Keimzelle der Besiedlung des näheren und weiteren Umlandes.

Heute steht an der Stelle des Klosters und der Ratger-Basilika der Dom zu Fulda, der als bedeutendste Barockkirche Hessens gilt.

Gemeinsam mit dem Dom bilden Schlösser, Kirchen, Adelspalais, Parks und Gärten aus dem 18. Jahrhundert das zentrale und kompakte Stadtviertel, das den Namen Barockstadt Fulda begründet. Die mittelalterliche Altstadt und die moderne Innenstadt sind wenige Schritte vom Barockviertel entfernt.

Am Mittwoch, 26. Juni, besteht Gelegenheit, Fulda im Rahmen der Tageswallfahrt zu besuchen. Geplant sind eine Führung durch die Altstadt und das Barockviertel, ein gemeinsames Mittagessen, die Pilgermesse im Dom und der Besuch am Grab des hl. Bonifatius, der als Apostel der Deutschen verehrt wird. Weiter wird es auch möglich sein, noch freie Zeit in Fulda zu verbringen und die Stadt auf eigene Initiative kennenzulernen.

Folgende Abfahrtszeiten sind vorgesehen: in Waldbreitbach am Kirmesplatz um 7.30 Uhr, an der Grundschule Niederbreitbach 7.40 Uhr und in Kurtscheid an der Kirche um 7.50 Uhr. Die Rückfahrt ist gegen 19 Uhr vorgesehen.

Der Fahrpreis ist mit der Anmeldung in einem der beiden Pfarrbüros zu entrichten. Im Preis enthalten sind die Busfahrt, die Stadtführung sowie ein Imbiss auf der Hinfahrt.

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