Aktuelles aus dem Zoo Neuwied
Tayras – Südamerikanische Marder mit viel Energie
Neuwied. Sie laufen schnell über die Äste, schnuppern kurz an den Baumstämmen, schauen neugierig den Besuchern nach und sind schon wieder unterwegs. So geht es bei den Tayras im Zoo Neuwied den ganzen Tag zu. Sie sind ständig auf Achse und scheinen eine endlose Energiereserve zu haben. Tayras sind Marder aus dem nördlichen und mittleren Südamerika. Ein Pärchen dieser flinken Tiere lebt in einem Gehege in der Prinz Maximilian zu Wied Halle. Wer die Tayras das erste Mal sieht, denkt vermutlich direkt an den in Deutschland heimischen Baummarder. Die Ähnlichkeit ist in der Tat verblüffend, allerdings ist der Baummarder gerade mal 55 cm von Kopf bis Rumpf lang, während die Tayra bis zu 70 cm lang ist und mehr als das Doppelte auf die Waage bringt. Zu der Körperlänge kommt noch ein bis zu 45 cm langer Schwanz hinzu. In ihrer Heimat bewohnen Tayras hauptsächlich Wälder, wo sie sich auf den Bäumen und auch am Boden aufhalten. Ihre tag- und dämmerungsaktive Lebensweise macht auch ein Beobachten im Zoo besonders spannend. Da sie gut klettern, springen und auch schwimmen können, ist ihr Gehege sehr vielfältig eingerichtet. Damit die verspielten Marder auch ausreichend Gelegenheit haben, ihren Spieltrieb auszuleben, befinden sich allerlei Beschäftigungsmöglichkeiten in der Anlage: Von Fußbällen über Schaukeln bis hin zu Lauftunneln ist einiges dabei. Die Tayra ist ein Allesfresser und ernährt sich von kleinen Säugetieren, Vögeln, Eiern, Insekten und Früchten.
Pressemitteilung Zoo Neuwied
Ein Tayras-Pärchen lebt in einem Gehege in der Prinz Maximilian zu Wied Halle. Fotos: Zoo Neuwied
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort
Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor
Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Öffentliche Bekanntmachung
Einladung zur nicht öffentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Sinzig-Franken am Mittwoch, den 23.09.2026, um 19.00 Uhr, in der alten Schule, Maisgasse, 53489 Sinzig-Franken
Weiterlesen
Vorfahrtsmissachtung führt zu Kollision
04.09.: Schwerer Verkehrsunfall bei Ulmen mit mehreren Verletzten
Ulmen. Am Freitag, den 4. September 2026, ereignete sich gegen 00:10 Uhr im Einmündungsbereich der B259 und K2 in der Ortslage Ulmen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Autofahrer die B259 von Ulmen in Richtung Auderath. Ein anderer Fahrer befand sich auf der K2 und wollte nach links auf die B259 abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Weiterlesen