Allgemeine Berichte | 16.04.2016

Informationen zu Wund- und Stomaversorgung im Marienhaus Klinikum

Teamarbeit steigert die Lebens- qualität und Heilungschancen

Wundtag am Samstag, 23. April von 9 bis 15 Uhr

Das Team der Wundmanager und Experten des Krankenhaus Maria Hilf freuen sich, Betroffene und Interessierte über chronische Wunden und deren Behandlungsmöglichkeiten beim Wundtag zu informieren (von links): Dominique Trouvain, Monika Dresen und Helga Steinhauer. Cornelia Bachem

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Jeder zieht sich im Laufe seines Lebens die eine oder andere Wunde zu. In der Regel heilen diese Verletzungen innerhalb von zwei bis drei Wochen ab. Ist das nicht der Fall, spricht man von einer chronischen Wunde, die den Betroffenen meist sehr belasten. Die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) ist für jeden Menschen ein nicht zu unterschätzender Einschnitt in die Lebensqualität. In der ersten Zeit können intensive emotionale und körperliche Reaktionen das Leben erschweren. Rund um das Thema Wunden veranstaltet das Krankenhaus Maria Hilf zum zweiten Mal einen speziellen Wundtag: Am Samstag, 23. April informieren Experten von 9 bis 15 Uhr in der Aula des Krankenhauses über chronische Wunden, Stoma und deren Behandlungsmöglichkeiten. „Wir freuen uns, dass wir unsere Besucher beim zweiten Wundtag im Kreis Ahrweiler umfassend über neue Erkenntnisse aus der Wundversorgung informieren können“, so Blerim Hetemi, der Pflegedirektor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler. Das Angebot richtet sich an Patienten und Angehörige, an Ärzte und an alle, die in der Wundtherapie arbeiten und sich für das Thema interessieren. Da eine erfolgreiche Behandlung nur durch die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen erfolgen kann, sind beim Wundtag Mediziner, Pflegekräfte, Diabetes- und Ernährungsberater gleichermaßen vertreten. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen verschiedene Erläuterungen und Handlungsempfehlungen zur Wundbehandlung und Stomatherapie, die gesunde Ernährung in der Wundtherapie und die Möglichkeiten der Chirurgie und Gefäßchirurgie. Fallbeispiele und der Markt der Möglichkeiten runden das kurzweilige Programm ab. Neben der Arbeit der Wundexperten lernen die Besucher auch verschiedene Anbieter von Stoma- Wund- und Verbandsmaterialien kennen und erhalten Tipps für zu Hause. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das ausführliche Programm und weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage des Klinikums unter www.marienhaus-klinikum-ahr.de. Die Wundambulanz am Krankenhaus Maria Hilf beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von schlecht heilenden Wunden. Häufige Problemwunden sind Ulcus cruris venosum / arteriosum, Diabetisches Fußsyndrom, Dekubitus oder schlecht heilende Operationswunden. Termine für die Sprechstunde erhalten Betroffene unter Tel.: (0 26 41) 83 52 51.

Pressemitteilung

Marienhaus Klinikum

im Kreis Ahrweiler

Das Team der Wundmanager und Experten des Krankenhaus Maria Hilf freuen sich, Betroffene und Interessierte über chronische Wunden und deren Behandlungsmöglichkeiten beim Wundtag zu informieren (von links): Dominique Trouvain, Monika Dresen und Helga Steinhauer. Foto: Cornelia Bachem

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