Radioteleskop Effelsberg
Technik und Astronomie beim Kolping-Ausflug entdeckt
aus Lahnstein
Lahnstein. Ein Wunderwerk der Technik konnten Mitglieder und sonstige Interessierte mit der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin bestaunen. Der Bus-Jahresausflug führte nach Effelsberg zu einem der größten vollbeweglichen Radioteleskopen der Erde. Es wird eingesetzt zur Beobachtung von Radiostrahlung aus dem gesamten Kosmos. Beobachtet werden unter anderem Pulsare, kalte Gas- und Staubwolken, Sternenentstehungsgebiete, Magnetfelder in der Milchstraße und von weiteren Galaxien sowie von Schwarzen Löchern ausgehende Materiestrahlen. Die Kolpinger lauschten im Besucherzentrum einem Vortrag und sahen einen Film. Das Radioteleskop war 2010 auch Schauplatz einer Folge der Fernseh-Serie „Mord mit Aussicht“. 2021 war das Teleskop auf einem Sonderpostwertzeichen zu sehen. Die Parabolspiegelfläche beträgt 9090 Quadratmeter. Eigner des Radioteleskop Effelsberg ist das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Es wurde 1970 von Krupp und MAN gemeinschaftlich gebaut. Die Busgruppe ging auch ein Stück des Planetenweges mit Informationstafeln zum Sonnensystem. Danach ging es auf Shopping-Tour in das City-Outlet Bad Münstereifel, wo man anhand von Hochwassermarken das Ausmaß der Flutkatastrophe der Erft aus dem Jahre 2021 an den vielen malerischen Fachwerkhäusern erahnen konnte.
Ein Wunderwerk der Technik! Foto: Michael Jaster
Die Kolping-Gruppe informierte sich. Foto: Michael Jaster
In Bad Münstereifel wurde geshoppt. Foto: Michael Jaster
Fotostrecke
Weitere Themen
Die Ausflugsgruppe der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin vor dem Radioteleskop in Effelsberg. Foto: Michael Jaster