Blasorchester Altenahr reiste per Bus nach Ungarn zur Partnerstadt Màrtély
Teilnahme an den Feierlichkeiten zur 20jährigen Partnerschaft
Abschlusskonzert mit ungarischer und deutscher Nationalhymne
Altenahr. Nach langer Zeit der Vorbereitung war es am Donnerstag, 6. Juli soweit .Gegen 18.30 Uhr startete das Blasorchester Altenahr mit einem Bus Richtung Ungarn. Nach circa 1.400 Kilometern und einer Fahrzeit von etwa 18 Stunden erreichte das Orchester die Gemeinde Màrtély am toten Arm der Theiß. Hier wurden die Musiker und Musikerinnen am Gemeindehaus freundlich empfangen und beköstigt. Zahlreiche Programmpunkte reihten sich aneinander. Nachdem die Zimmer bezogen waren, spielten das Blasorchester Altenahr sowie das Orchester aus Hódmezövásárhely im Rahmen eines Sommerabendkonzertes im Naherholungsgebiet am toten Arm der Theiß gemeinsam auf.
Der Samstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem regionalen Markt und einer anschließenden Brennereibesichtigung.
Am Nachmittag wurde ein traditionell initiiertes Getreidefest besucht, bei dem unter anderen auch der Dirigent des Orchesters, Dieter Bergmann, seine Fähigkeiten an der Sense zu Beweis stellte.
Es folgten die Feierlichkeiten anlässlich der 20 Jahre Partnerstadt zwischen der Gemeinde Màrtély und der Verbandgemeinde Altenahr. Zum Abschluss des Konzertes wurden die ungarische sowie die deutsche Nationalhymne gespielt. Beim Spielen der deutschen Nationalhymne sang die Delegation der Verbandsgemeinde Altenahr, angeführt vom Verbandsbürgermeister Achim Haag, lautstark mit. Anschließend verbrachten die Musiker/innen einen kurzweiligen Abend im Gemeindehaus.
Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Mittagessen im Gemeindehaus war am Sonntag zunächst Freizeit angesagt. Diese wurde unter anderem dazu genutzt, im toten Arm der Theiß ein kühles Bad zu nehmen. Abends stand dann ein weiteres Konzert des Blasorchesters im Freien an.
Rückfahrt mit Stadtbesichtigung
Am Montag wurde die Rückfahrt vorbereitet. Die Koffer sollten gepackt und im Bus verstaut werden, natürlich mussten auch alle Instrumente wieder mit zurückreisen. Routiniert stapelten die Busfahrer die Gepäckstücke. Dann wurde die Stadt Szeged besichtigt. Szeged ist eine Großstadt in Ungarn. Sie ist mit 162.593 Einwohnern die drittgrößte Stadt Ungarns und liegt an dessen Südgrenze nahe dem Dreiländereck mit Serbien und Rumänien an der Mündung des Flusses Mieresch in die Theiß. Nachdem die letzten Forint ausgegeben waren, wurde gegen 17 Uhr die Heimreise angetreten. Nach einer rundum gelungenen Vereinstour, ging der Verein in die wohlverdiente Sommerpause.
