Stadt Koblenz
Tempo 30 in sensiblen Bereichen im Stadtgebiet
Koblenz. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit der innerörtlichen Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h im unmittelbaren Bereich vor sensiblen Einrichtungen geschaffen. Das sind Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen, Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser. Die Untere Straßenverkehrsbehörde das ganze Koblenzer Stadtgebiet daraufhin untersucht und aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs vor insgesamt 24 Einrichtungen die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h streckenbezogen angeordnet.
Nun beginnt die Umsetzungsphase, bei der noch im ersten Halbjahr 2021 vor 23 Einrichtungen die neue Beschilderung angebracht werden kann.
Lediglich in einem Bereich, vor dem Klinikum Kemperhof in der Koblenzer Straße, wird die Geschwindigkeitsreduzierung aufgrund weitergehender Verkehrsplanungen voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr dieses Jahres möglich sein.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung gebeten.
Vor folgenden Einrichtungen wird künftig die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert
Altstadt: Kath. Kindertagesstätte St. Kastor (Kastorpfaffenstraße), Diesterweg-Förderschule (Kastorpfaffenstraße).
Goldgrube: Katholisches Klinikum Marienhof St. Josef GmbH/ Brüderhaus (Kardinal-Krementz-Straße), Seniorenzentrum St. Barbara (Lindenstraße).
Moselweiß: Klinikum Kemperhof (Koblenzer Straße), erst im zweiten Halbjahr.
Rauental: Seniorenresidenz Moseltal (Moselweißer Straße).
Südliche Vorstadt: AWO Seniorenzentrum Laubach (Laubach).
Kesselheim: Grundschule Kesselheim (Kurfürst-Schönborn-Straße).
Lützel: Kath. Kindertagesstätte St. Antonius (Brenderweg), Hans-Zulliger Förderschule (Brenderweg), Kita Wilde Löwen c/o Hans-Zulliger-Schule (Brenderweg), Kath. Kindertagesstätte Maria Hilf Mittelweiden (Von-Kuhl-Straße).
Metternich: Integrierte Gesamtschule Koblenz (Eifelstraße), Kinderhaus Klitzeklein (Trierer Straße).
Arenberg: Caritas St. Elisabeth (Pfarrer-Kraus-Straße), Kindergruppe Kleine Strolche (Pfarrer-Kraus-Straße), Kinder- und Jugendhilfe Arenberg (Pfarrer-Kraus-Straße).
Asterstein: Grundschule Asterstein (Lehrhohl), Förderschule am Bienhorntal (Lehrhohl), Albert-Schweitzer Realschule plus (Lehrhohl), Gymnasium auf dem Asterstein (Lehrhohl), Kindertagesstätte Asterstein (Lehrhohl).
Horchheim: Hildegard von Bingen Seniorenzentrum Koblenz (Emser Straße).
Ehrenbreitstein: Kath. Spiel- und Lernstube Heilig Kreuz (Brentanostraße). Pressemitteilung der
Stadt Koblenz

Sensible Bereiche wie aufgeführt - akzeptiert.
Aber, wer in/an der Aachener Straße in Rübenach wohnt, ist über eine Sensibilität längst hinaus, die über Jahrzehnte über Maß strapaziert und ausgereizt wird durch eine 24stündige Verkehrsbelastung mit allen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen, die nicht nur Gebäudeschäden aufzeigen, sondern vor allem gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt durch Lärm und Abgase.
Die Stadt und die, die selbst als politische Vertreter in Rübenach wohnen, allerdings nicht direkt betroffen sind, da sie nicht direkt an der Aachener Straße wohnen, haben sich erfolgreich vor ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl gedrückt.
Sensibel im Umgang mit einem Fakt umzugehen, der unsere Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr belastet, ist eines der Probleme, deren sich die Politik entzieht, vor allem, wenn sie nicht selbst davon betroffen ist.
Sensibilität wird nur dann entwickelt, wenn es um den eigenen Seelenfrieden, das eigene Wohl geht.