Tennisclub TC Kottenforst öffnete seine Tore zum Tag der offenen Tür
Tennis: Ein Sport für Jung und Alt
TC Kottenforst stellt sich vor – Offene Ohren für Fragen und Probespielen stand auf dem Programm
Swisttal-Buschhoven. Am Pfingstmontag ab 14 Uhr öffnete der TC Kottenforst am „Wiedring 2a“ in Buschhoven seine Pforten für Nachbarn, Neugierige und zukünftige Tennisspieler. Auf sieben waldumrandeten Plätzen konnten die Besucher spontan ausprobieren, wie ein Schläger in der Hand liegt und wie man das kleine gelbe Rund möglichst sinnvoll über das Netz bekommt. Trainer und Mitglieder standen den Besuchern hierbei zur Seite, ebenso wie sie gerne Fragen zum Sport und zum Vereinsleben beantworteten. Dabei wurden auch die jüngeren Spieler nicht vergessen. Auf einem besonders ausgestatteten Platz fanden sie ein niedrigeres Kindernetz und weiche, für Kinder geeignete Bälle. Auf einem kleinen Parcours hatten diejenigen, die noch keine Erfahrung mit dem Ballspiel hatten, die Möglichkeit, ein erstes Ballgefühl zu bekommen.
„Es geht uns an diesem Tag nicht darum, den Verein überdimensional zu präsentieren. Wir wollen den Bürgern und Sportinteressierten den normalen Alltag eines Spielwochenendes zum Mitmachen nahe bringen“, berichtete der erste Vorsitzende des Vereins, Ulf Heyder. Deshalb habe man kein bombastisches Rahmenprogramm geplant. Stattdessen warteten die Trainer des Vereins und eine gute Bewirtung auf die Gäste, um ihnen einen Einblick zu gewähren und die Möglichkeit zum Mitmachen zu geben. Mit dem noch frischen Aufstieg in die Erste Bezirksliga der Herren 30 hat der Verein nicht nur ein gutes Miteinander, sondern auch sportliche Erfolge vorzuweisen. Trotzdem steht hier der Spaß am Weißen Sport im Vordergrund. Als familien- und gleichzeitig leistungsorientierter Verein findet hier jeder den Platz, der ihm gerecht wird.
Der im Jahre 1973 gegründete Verein ist im Laufe der letzten vier Jahrzehnte auf eine stattliche Mitgliederzahl von 370 Sportlern gewachsen. Da die Mitglieder nach der Gründung noch drei Jahre warten mussten, bis die Bauzeit abgeschlossen war und sie die Plätze nutzen konnten, darf man von einer gewissen Ausdauer ausgehen, mit der die Menschen hier ihren Sport betreiben. Ausdauer wird in Buschhoven ebenso wie individuelles Training gepflegt. Wer hier trainieren möchte, der muss sich nicht strikt an feste und anderswo oft genug realitätsferne Vereinszeiten halten. Mit dem Cheftrainer Dietmar Heinz kann man Zeiten abstimmen, zu denen man auf einem der Plätze trainieren oder spielen kann. Um die Koordination einer individuellen Trainingszeit und um einen passenden Trainer kümmert sich Dietmar Heinz dann persönlich. Wie viele andere Vereine hat der TC Kottenforst die verstärkte Abwesenheit der jugendlichen Ten
nisspieler am Nachmittag zur Kenntnis nehmen müssen. Dort hat man sich darauf eingestellt und einen der sieben Plätze zu bestimmten Zeiten als Jugendplatz ausgewiesen. Hier haben die Kinder und Jugendlichen, die wegen der verlängerten Unterrichtszeiten außer in den Abendstunden keine Trainingsmöglichkeit mehr haben, in einem angepassten Zeitrahmen ein Vorrecht zu spielen.
Auch als neuer oder zukünftiger Nachbar aus dem Neubaugebiet nebenan war man an diesem Tag in der Anlage herzlich willkommen. „Uns ist an einer guten Nachbarschaft auch mit den bald neu hinzuziehenden Familien oder auch Singles gelegen“, berichtete Ulf Heyder. Da sei es selbstverständlich, dass die Türen jederzeit auch für Anliegen oder Fragen der Nachbarn offen seien. Verpflegt wurden sie im Vereinsheim mit allem, was Leib und Seele zusammenhielt. Bernd Uedelhoven, der seit Januar die vereinsinterne Gastronomie in Eigenregie übernommen hat, bot den Gästen gutbürgerliche Küche zu zivilen Preisen.
