Allgemeine Berichte | 15.11.2018

Grundschulforschertage am Werner-Heisenberg-Gymnasium

Testen, Knobeln, Experimentieren

Schülerinnen und Schüler sollen mit diesem Projekt schon frühzeitig für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer begeistert werden

Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse betreuten die Viertklässler und führten mit ihnen interessante Experimente durch.  privat

Neuwied. An zwei Tagen fand der Unterricht der vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rengsdorf und der Grundschule Heddesdorfer Berg jeweils einen Vormittag lang im Werner-Heisenberg-Gymnasium statt.

In drei Workshops experimentierten die Schülerinnen und Schüler zum Thema Luft, testeten verschiedene Stoffe mit Rotkohlsaft darauf, ob sie sauer oder seifig sind, und beschäftigten sich mit mathematischen Knobeleien. Bei den Experimenten wurden sie von den Heisenberger Schülerinnen und Schülern der Leistungskurse Chemie, Mathematik und Physik der MSS 11 betreut.

Alle Grundschüler konnten alle Experimente durchführen, nur die Reihenfolge unterschied sich.

Im Physiksaal ging es unter anderem um die Frage, wie ein hart gekochtes Ei in eine Milchflasche gelangen und anschließend auch wieder herausgeholt werden kann, ohne dass es zerstört wird.

Im Chemiesaal durften verschiedene Alltagsstoffe mithilfe von Rotkohlsaft als Indikator überprüft werden, ob sie sauer oder seifig sind. Hierbei entstand eine umfangreiche bunte Farbpalette in den Reagenzgläsern. Ein Höhepunkt war sicherlich die Herstellung der Elefantenzahnpasta und das Vorführen einer Mehlstaubexplosion von den Oberstufenschülern.

Bei der Mathematik-Station, die dieses Jahr neu ins Programm aufgenommen wurde, konnten die Grundschüler lernen, dass ein Möbiusband nur eine Oberfläche hat. Danach konnten die Kinder weitere Experimente damit durchführen. Mithilfe von Spiegeln konnte ein Täter eines Verbrechens überführt werden und das räumliche Vorstellungsvermögen wurde mit den neu erworbenen Soma-Würfeln geschult und erprobt.

Sowohl die Kleinen als auch die Großen konnten an diesen beiden Tagen viele Erfahrungen sammeln und hatten großen Spaß.

Das Konzept der Grundschulforschertage ist inzwischen fester Bestandteil des MINT-Programms des Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Als MINT-EC-Schule ist es ein besonderes Anliegen, Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern und eventuelle Ängste abzubauen.

Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse betreuten die Viertklässler und führten mit ihnen interessante Experimente durch. Foto: privat

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