Allgemeine Berichte | 08.02.2019

Amateurbühne „tik - theater im keller Andernach“ thematisiert nahende Klimakatastrophe im Bühnenstück „Die letzte Insel“

Theaterkeller wird zur „letzten Insel“

Die Premiere findet am Freitag, 15. März um 19.30 Uhr statt

Die Amateurbühne tik Andernach widmet sich im Bühnenstück „Die letzte Insel“ der nahenden Klimakatastrophe. Fotos: privat

Andernach. Es gibt nur noch ein einziges, winziges Stück Land auf unserem blauen Planeten, eine Insel. Die Gegebenheiten auf dieser Insel sind schnell erklärt: Dort wächst genau ein Baum, dort leben genau zwei Schafe und dort lebt genau ein Mensch. Dieser hat sich das Kleinod seinerzeit vorausschauend gekauft, glücklich darüber, dass er im Einklang mit der verbliebenen Natur dort überleben würde. Als Einziger?

Fast hat es die Menschheit geschafft, sich selbst auszurotten. Doch es gibt noch ein paar weitere Überlebende. Werden sie es schaffen, sich der drohenden Katastrophe zu entziehen? Was würde der Besitzer des Eilands wohl zu ungebetenen Gästen sagen? Außerdem, lohnte sich unter diesen Umständen überhaupt noch ein Wahlkampf? Und wäre beispielsweise das schicke Äußere kurz vor der Apokalypse noch von Bedeutung?

Im Bühnenstück „Die letzte Insel“ geraten Machtgleichgewichte permanent ins Wanken, Stimmungen kentern. Ärgernisse und Meinungsverschiedenheiten über Rangordnung und territoriale Fragen sind allgegenwärtig. Thematiken wie das Klima, Verantwortung und auch Kultur werden zum Inhalt von Streitgesprächen. Dies alles geschieht auf dem letzten Kleinod unserer Erde, es ist die letzte Chance der Menschheit. Werden die Überlebenden diese nutzen?

Bissig und augenzwinkernd widmet sich die Farce diesen seit Jahrzehnten aktuellen Themen. Es darf gelacht werden, aber an manchen Stellen bleibt dem Zuschauer das Lachen auch im Halse stecken. Das Bühnenstück nimmt unsere Denkkultur geschickt aufs Korn: Die Schuld wird immer bei den anderen gesucht. „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“ – bleibt zu hoffen, dass Ghandi in diesem Fall nicht recht behalten wird.

Autor Jörg Isermeyers Bühnenstück (Verlag Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG) entstand in Kooperation mit Germanwatch (www.germanwatch.org/de).

Das „tik - theater im keller Andernach“ freut sich, die Farce in Kürze als Werkstattinszenierung unter der Regie von Karin Scherer zu präsentieren. Abermals entstehen unter ihrer Leitung, mit einem Team von neun tik-Schauspielern irrwitzige Bilder und Szenen. Manchmal ist Humor im Umgang mit Katastrophen die einzige Rettung.

Die Premiere findet am Freitag, 15. März um 19.30 Uhr statt. Weitere Spieltermine: Sonntag, 17. März (Uhrzeit folgt), Dienstag, 26. März, Montag, 1. April und Freitag, 12. April, jeweils 19.30 Uhr.

Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn, Karten gibt es unter tik-karten@andernach.de oder bei Familie Praml unter Tel. (0 26 32) 2 02 93 48. Weitere Informationen auf der Homepage des tik unter: www.tik-andernach.de.

Pressemitteilung tik Andernach

Bissig und augenzwinkernd widmet sich die Farce den seit Jahrzehnten aktuellen Themen.

Bissig und augenzwinkernd widmet sich die Farce den seit Jahrzehnten aktuellen Themen.

Die Amateurbühne tik Andernach widmet sich im Bühnenstück „Die letzte Insel“ der nahenden Klimakatastrophe. Fotos: privat

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