St. Sebastianus Schützenbruderschaft Villip e. V. feierte gediegenes Schützenfest
Thomas Brück hatte zum dritten Mal den Vogel abgeschossen
Ehrungen, Tanz und Spiel für ein ganzes Wochenende
Wachtberg-Villip. Keinen Schützenkönig, sondern gleich einen Schützenkaiser feierten die Sankt-Sebastianus-Schützen aus Villip am Wochenende in der Augustmitte 2017. Thomas Brück hatte die Schützenkönigswürde nunmehr zum dritten Male erlangt. Zum ersten Mal war er 1998 erfolgreich gewesen, ein zweites Mal den Vogel abgeschossen hatte er im Jahr 2006. Mit dem dritten Male des erfolgreichen Schützenkönigsschießens erlangte er in diesem Jahr deshalb die Schützenkaiserswürde. Der zweite Brudermeister des Vereins ist bereits Träger des Sankt-Sebastianuskreuzes, des silbernen Verdienstkreuzes und des hohen Bruderschaftsordens. Mit ihm gemeinsam feierten an diesen beiden Tagen Schützenliesel Lydie Frings, Schülerprinzessin Johanna Schiffer, Jungschützenprinz Tobias Schmitz, das Bezirkskönigspaar (RSB) Franz und Gaby Höhne und der Bürgerkönig Jan Sonnenschein.
Die Feierlichkeiten begannen um 18 Uhr am Samstag mit der heiligen Messe in der Pfarrkirche in Villip und wurden danach im Schützenhaus am Beckerskreuz mit einem gediegenen Kaiserball fortgesetzt. Zusammen mit rund 200 Gästen aus dem Ort und aus befreundeten Schützenvereinen schwang man zu den mitreißenden Takten der Gruppe Herzschlag das Tanzbein. Gegen 22 Uhr gab es eine Überraschung für diesen Abend. Der erste Brudermeister Thomas Köhler wurde mit dem Schulterband zum Sankt Sebastianus Ehrenkreuz geehrt.
Traditionell den Familien und dem Schießsport gewidmet war der folgende Sonntag. Um 14 Uhr präsentierten sich die Schützen mit einem großen Umzug im Ort. Ab 14:30 Uhr servierte man in der Schützenhalle für alle Gäste und Mitstreiter ebenso wie für die Familien und Kinder Speis und Trank von den Schützendamen. Mit einer Hüpfburg und neuen Attraktionen war für Kurzweil gut gesorgt. Neben der Tombola hatte der Verein für diesen Tag auch das Wertpreisschießen für die Bruderschaften ausgerichtet, die man auch beim Schützenumzug gesehen hatte. Das allgemeine Preisschießen stand allen Schützen und Nichtschützen, gleich aus welchem Ort, offen
.
Die Gruppe Herzschlag sorgte mti schwungvollen Takten für Stimmung.
