Poetry Slam in Polch
Tiefgründige Zeilen überzeugten das Publikum
Nächster Maifelder Dichterwettstreit findet am 15. November im Forum Polch statt
Polch. Samira Christmann aus Metternich ist die Siegerin des dritten Maifelder Dichterwettstreits. Die 18-Jährige setzte sich mit einem tiefgründigen Text gegen Justin Hiller durch. Der Sieger der beiden vorherigen Poetry Slams provozierte im diesjährigen Finale mit seinem Text über das Lehrerdasein.
Über 150 Zuschauer verfolgten im voll besetzten Mehrzweckraum der IGS Maifeld das Finale und die Vorrunde und entschieden abschließend, wessen Name in den offiziellen Maifelder Poetry Slam Pokal eingraviert wird. Für die richtige Stimmung im Vorfeld und vor dem Slam-Finale sorgte die Maifelder Jugendband „JetztOderMorgenFrüh“.
Schon jetzt ist klar: Auch künftig wird das Ju+X-Team der Verbandsgemeinde Maifeld zweimal jährlich ein Poetry Slam-Turnier veranstalten. „Es macht uns große Freude, etwas für unsere Jugend organisieren zu können“, sagt Jugendkoordinatorin Katharina Machno. Die nächste Veranstaltung findet am 15. November ab 18 Uhr im Forum in Polch statt.
Ihren Auftakt fand der Dichterwettstreit im März letzten Jahres. Von der Idee bis hin zur Umsetzung hatte es ein wenig gedauert. Nicht jeder konnte aus dem Stegreif mit dem Begriff „Poetry Slam“ etwas anfangen. Erst musste Aufklärungsarbeit betrieben und die richtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefunden werden. Aber spätestens nach der ersten Veranstaltung war klar: Das muss wiederholt werden.
Die Regeln sind ganz einfach: Drei bis sechs Minuten Redezeit, Requisiten sind verboten und die Texte müssen selbst geschrieben sein. Mittlerweile haben schon neun junge Männer und Frauen in unterschiedlicher Besetzung beim Maifelder Poetry Slam mitgemacht. Mit lustigen, nachdenklich stimmenden oder provozierenden Texten.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld
