Allgemeine Berichte | 24.10.2019

Evangelischer Verein Heddesdorf

Tiere, Glitzer und Mysteriöses

Der Verein begab sich auf Entdeckungs-, Genuss- und Erlebnisfahrt in die Eifel

Die Ausflugsgruppe war beeindruckt von der Erlöserkirche in Gerolstein. Foto:Georg Schuch

Neuwied. Zu einer Tagesfahrt in die Eifel lud das Ehepaar Margrit und Georg Schuch vom Evangelischen Verein Heddesdorf ein. Insgesamt 46 Teilnehmer, Mitglieder des Vereins und Gäste nahmen daran teil. Los ging es noch bei strahlendem Sonnenschein um 9 Uhr ab Neuwied in Richtung Loogh in der Eifel. Hier stand eine Besichtigung des Gröner Hofes als erstes auf dem Programm. Man bekam bei der Führung durch Frau Gröner einen Einblick über den landwirtschaftlichen Betrieb. Da wäre der hofeigene Schlachtbetrieb, die Käserei, der Hofladen und der kleine Tierpark mit Bisons, Zwergkaninchen, Kälbern und vieles mehr. Nach der einstündigen Führung saß man noch eine bei einem gemeinsamen Mittagessen und netten Gesprächen an den Tischen zusammen. Hiernach stand ein weiterer Höhepunkt an: Der Besuch der Erlöser Kirche in Gerolstein.

Diese mit sagenhaften 24 Millionen glitzernden Mosaiksteinen ausgestattete Kirche bietet bei Sonnenlicht ein spektakuläres Bild. Die evangelische Erlöserkirche wurde zwischen 1907 und 1913 von dem Berliner Architekten Franz Schwechten erbaut. Die Ausstattung der Kirche ist mit großflächigen Goldmosaiken, Rundbögen und einer dominierenden Kuppel aufwendig ausgestattet. Eine Besichtigung der Kirche ist ausschließlich im Rahmen einer Führung möglich, Anfragen unter Telefon (06591) 133100. Man war von der Kirche samt ihrer Ausstattung und dem Besuch des Museums überwältigt. Viele sagten: „Das war für uns ein beeindruckendes und in Erinnerung bleibendes Erlebnis“. Leider war ab Loogh nur Regen angesagt, aber das machte den Mitreisenden an diesem Tage nichts aus und so fuhr man zum krönenden Abschluss in das Café Sherlock im Kriminalhaus nach Hillesheim. Bei dem Eintreten in das Café hörte man nur ein erstauntes „Ah“ oder „Oh“ und die gemütliche Atmosphäre ließ allen das schlechte Wetter vergessen. In Deutschlands kriminellstem Café kann man es sich bei selbstgemachten Kuchen gut gehen lassen. Zwischendurch bestand die Gelegenheit, das Krimihaus vom Erdgeschoss bis unter das Dach zu erkunden. Im ersten Stock kann man sich im Antiquariat Krimi & Co. mit kriminellen Second-Hand-Lesestoff eindecken. Im Dachgeschoss erwartet den Besucher das Herzstück des Hauses. Mit knapp 30 000 Bänden ist das Krimiarchiv die größte deutschsprachige Krimisammlung. Für Kinder ist eine Spielecke eingerichtet und die Sherlock-Holmes-Ausstellung sowie die Agatha-Christie-Sammlung sind ein Muss für alle Fans der britischen Kriminalliteratur. Man verweilte lange in diesem urgemütlichen Café und genoss den Hauch der mysteriösen und kriminellen Umgebung in einer schönen Runde an den Tischen. Aber leider neigt sich auch solch ein Tag mit vielen interessanten Eindrücken und Erlebnissen dem Ende zu und so fuhr man wieder um 18 Uhr gegen Neuwied. Margrit und Georg Schuch danken allen Mitgliedern des Vereins und mitreisenden Gästen für ihre Teilnahme an diesem Tage. Denn diese trugen auch mit zu dem Erfolg bei und sie dankten es dem Ehepaar mit Beifall.

Die Ausflugsgruppe war beeindruckt von der Erlöserkirche in Gerolstein. Foto:Georg Schuch

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