Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Andernach u.U.e.V.
Tierschutz in den schwierigen Zeiten einer Pandemie
Andernach.Nach der Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einladung folgte ein ausführlicher Bericht der 1. Vorsitzende Dr. Monika Hildebrand über die Arbeit des Vorstandes im zurückliegenden Jahr. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Situation des Tierschutzvereins Andernach u.U.e.V. in den schwierigen Zeiten einer Pandemie. Die erfreuliche Zahl von 628 Mitgliedern, die durch ihren Vereinsbeitritt die Ziele und Belange des Tierschutzes unterstützen, konnte als erstes genannt werden. Von Interesse sind immer die Rückmeldungen zu den aufgenommenen Tieren sowie die Angabe der Vermittlungszahlen. Besonders in der Urlaubszeit werden verstärkt Tiere abgegeben. Besonders die Zahlen von Fundkatzen und Fundkaninchen sind hoch, sodass zurzeit kaum noch Kapazitäten frei sind. Bestürzt musste man zur Kenntnis nehmen, dass allein 70 Fundkatzen 2020 im Tierheim auf eine Vermittlung warteten. Das zeigt wieder einmal deutlich, dass das Erlassen einer Katzenschutzverordnung unumgänglich ist, welche der Tierschutz schon lange bei den zuständigen Kommunen einfordert. Die Verbandsgemeinde Weißenthurm hat gerade einen solchen Erlass verabschiedet. Auch die Sicherstellung von Muttertieren mit ihrem Nachwuchs fordern alle Kraft und Einsatzbereitschaft vom Tierheimteam, das mit Hingabe in der „Kinderstube“ aktiv ist oder als Geburtshelfer bereit steht. Aufgrund der Pandemie musste ein neues Besuchskonzept entwickelt werden. Glücklicher Weise gab es durch das konsequente Umsetzen keine Coronaerkrankung im Team. Nicht auszudenken sind die Folgewirkungen bei einer angeordneten häuslichen Quarantäne des Personals für das Tierheim. Das Konzept hat sich so bewährt, dass es auch in diesem Jahr fortgeführt wird. Abschließend richtete Dr. Monika Hildebrand ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder und Unterstützer des Vereins, die engagierten Gassigänger und Katzenschmuser, das unermüdliche Tierheimteam und an die Mitglieder im Vorstand. In den neuen Medien ist der Verein sehr aktiv und stolz darauf, dass 30000 Follower gute und traurige Nachrichten mit ihm teilen. Anschließend gab der Kassenwart Manfred Diederichs einen Bericht zur finanziellen Situation des Vereins. Erfreulich, dass die Verluste durch das Fehlen aller Feste aufgrund eines erhöhten Spendenaufkommens ausgeglichen werden konnten. Unterm Strich war sogar ein kleines Plus zu verzeichnen. In ihrem Bericht stellten die Kassenprüfer Lothar Hoffmann und Nicole Stein die ordnungsgemäße Buchung aller Ein- und Ausgaben heraus und bedankten sich herzlich für die gewissenhafte Arbeit. So war es eine reine Formsache den Kassenwart Manfred Diederichs sowie den gesamten Vorstand zu entlasten. Interessierte Mitglieder führte die Tierheimleiterin Cathrin Nohner durch die neuen Räumlichkeiten und erklärte ihnen die nächsten Umbauschritte. Spenden:
KSK Mayen IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43
