Allgemeine Berichte | 21.07.2016

Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert

Tödliche Gefahr für Pferde und Esel

Tierhalter müssen Giftpflanzen kennen - Grünschnitt nicht an angrenzenden Weiden entsorgen

Kreis Mayen-Koblenz. Eiben, Oleander, Rhododendron. Schöne Bäume, schöne Pflanzen - die für Esel und Pferde jedoch tödlich sein können. Tierhalter müssen darauf achten, dass keine Hecken und Anpflanzungen auf der Koppel mit Giftpflanzen begrünt sind. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung hin. „Schon 100 bis 200 Gramm der Eiben-Nadeln können für Pferde und Esel tödlich wirken, wobei die schädigende Wirkung und die klinischen Erscheinungen durch das Alkaloid Taxin in erster Linie auf Atmung und Kreislauf einwirken“, so Dr. Rudolf Schneider, Leiter des Veterinäramtes der Kreisverwaltung. Neben der Eibe sind auch Buchsbaum, Lebensbaum, Oleander und Rhododendron für Pferde und Esel aufgrund ihrer Giftigkeit als Futterpflanze völlig ungeeignet. Tierhalter müssen also darauf achten, dass keine Hecken und Anpflanzungen auf der Koppel mit Giftpflanzen begrünt sind. Besitzer von Privatgrundstücken sollten niemals Garten- und Pflanzenabfälle über angrenzende Weiden entsorgen. Schneider rät allen Tierhaltern dringend, die eigenen Weiden regelmäßig auf Giftpflanzen zu kontrollieren, da auch die Futteraufnahme des Jakobskreuzkrautes für Pferde tödlich enden kann: „Jakobkreuzkraut, eine gelb blühende und bis zu einem Meter hohe Pflanze, enthält Pyrrolizidin-Alkaloide, die bei Pferden zu Unruhe, schwankendem Gang, schwerer Leberzellschädigung und Kreislaufversagen führen kann.“ Zwar nehmen Pferde, wenn sie genügend Weidegras zur Verfügung haben, gewöhnlich diese Pflanze nicht auf, jedoch können Flächen, auf denen Weidegras zur Heugewinnung gewonnen wird, dann eine Gefahr darstellen, wenn Jakobskrautpflanzen Bestandteil der Heuballen sind. „Ich rate auch, kein Heu oder Raufutter unbekannter Herkunft zu kaufen. Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung sollte unbedingt ein Tierarzt hinzugezogen werden“, so Schneider. „Er kann bei langsamen Verlaufsformen mit entsprechenden Medikamenten eingreifen.“ Als Symptome können bei Vergiftungen durch Pflanzen insbesondere Muskelzittern, Kolikanfälle, Durchfall und Blutharn, verstärkter Speichelfluss und Lähmungen festgestellt werden. Wichtig ist auch, dass der Tierhalter für spätere Untersuchungen alle Futtermittel und verdächtige Pflanzenteile sicherstellt. Weitere Informationen bei Dr. Rudolf Schneider unter Telefon (02 61) 10 84 59.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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