Weltwassertag in der IGS Maifeld in Polch
Tolle Präsentation zum Thema „Wasser“
Polch. Der Weltwassertag findet jährlich weltweit am 22. März statt. Dies bereits seit 1993. Anlässlich dieses Tages präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Forscherklasse 6a und die Bachpaten in der IGS Maifeld einen Vortrag zum Thema „Wasser“. Somit stand der letzte Schultag-Donnerstag, der 17. März vor den Osterferien ganz unter diesem Stern.
Direktorin Dr. Charlotte Ebenig startete an diesem Frühlingstag mit den Worten „Endlich scheint die Sonne“ und begrüßte u.a. Petra Hermes von der Verbandsgemeinde Maifeld, zuständig für den Fachbereich “Abwasserwerk und Tiefbau“. Desweiteren auch Tatjana Horn von der IGS Maifeld, die die Projektleitung der Bachpatenschaft innehat. Sigrid Adorf-Büsch versorgte mit ihrer WPF-Gruppe des Faches „Hauswirtschaft und Soziales“ alle Anwesenden mit selbst gemachten Getränken. Selbstverständlich war die Klassenstufe 6 an diesem Donnerstag sehr zahlreich vertreten.
Im darauf folgenden ersten Vortrag erläuterten die Schülerinnen und Schüler der Forscherklasse 6a die Bedeutung des Wassers. Hierbei sei z.B. zu beachten, dass der eindeutig größte Anteil des Wasservorkommens auf der Erde Salzwasser ist. Anschließend hatte Petra Hermes das Wort. Sie führt vonseiten der Verbandsgemeinde die Zusammenarbeit mit den Bachpaten in Polch.
In jedem Jahr steht der Weltwassertag unter einem besonderen Motto. Dieses lautet in 2016 „Wasser und Arbeitsplätze“. Daher stellte die 6a in diesem Zusammenhang die Berufe bei der Feuerwehr und dem DLRG vor.
Vonseiten der 6d ging es anschließend noch um das Berufsbild des Fischers. Es folgten Informationen zur Bachpatenschaft und ein Bericht über ein durchgeführtes Hochwasser-Experiment. Von der Forscher-AG wurde die Versuchsreihe „Kresse“ vorgestellt. Beispielsweise auch, bei welcher Zugabe Kresse keimt. Unter Spiritus oder Apfel-Schorle passiert nichts, eine Keimung findet aber natürlich bei Wasser statt.
Nun widmete sich die 6b dem Thema „Plastikmüll im Meer“. Es wurde erwähnt, dass dieser Müll auch im Magen der Tiere landet und diese dann sterben. „Würde man den gesamten Plastikmüll als Flasche aneinanderreihen, hätte diese eine Länge, die 900 mal um die Erde reichen würde!“ Auch die Frage, wie lange dieser Müll uns erhalten bleibt, wurde erläutert. So hat eine Plastikflasche eine „Lebensdauer“ von ca. 450 Jahren.
Wichtig war zum Ende natürlich die Frage „Was können wir tun?“ Jeder kann versuchen Müll zu vermeiden. Plastik und andere Stoffe können wiederverwendet oder recycelt werden. Die Schüler wurden auch angeregt, dies beim Frühstück unter dem Motto „Plastikfrei in der Schule“ umzusetzen.
Die Präsentation zum Weltwassertag war eine gelungene Veranstaltung unter der Beteiligung von vielen Schülern. Die Bedeutung des Wassers, sowie die Probleme auf der Erde und für unsere Welt wurden sehr veranschaulicht dargelegt. Auch konnte sich jeder Teilnehmer Tipps für eigenes Handeln in der Praxis mit nach Hause nehmen.
Auf einer Stellwand wurden die Projekte dargestelllt.
Petra Hermes von der Verbandsgemeinde Maifeld, zuständig für den Fachbereich “Abwasserwerk und Tiefbau“ hatte jede Menge Infos zum Thema „Wasser“.Fotos: J.Hübner
Larissa Schäfer und Lina Münstermann stellten ihre Ergebnisse vor.
