Realschülerinnen vom Calvarienberg räumten bei „Jugend forscht“ ab
Toller Lohn für kreative Ideen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viele Kinder wünschen sich einen Hund, sind nach der Anschaffung mit der Betreuung und Pflege aber überfordert. Dafür wollten Fabienne Schulz und Hanna Wistuba aus der Klasse 7b der privaten Realschule Calvarienberg Abhilfe schaffen und konstruierten im Rahmen des diesjährigen „Jugend-forscht“-Wettbewerbs einen „Prodog“ mit Streichelpad zum Üben für Haustier-Interessierte. Der Lohn für dieses witzige Projekt war der dritte Platz in der Sparte Technik im Bereich „Schüler experimentieren“.
Darüber hinaus gab es eine Menge weiterer herausragender Platzierungen für die emsigen Jungforscherinnen unter den Fittichen der betreuenden Lehrerinnen Frau Richter und Frau Schütte-Seitz. Seit Schuljahresbeginn hatten sie in der „Jugend forscht“-AG und im Rahmen des Mathematik-Naturwissenschaft-Unterrichts der neunten Klassen ihre vielfältigen Projekte geplant, experimentiert und dokumentiert.
Im Februar war es dann soweit: Aufgeregt stellte man sich bei den Regionalentscheiden in Trier, Remagen und Koblenz einem breiten Publikum und der kritischen Jury. Da die Platzierungen erst vor Ort verkündet wurden, war der Jubel über die unerwartet hohe Zahl an Auszeichnungen und vorderen Platzierungen natürlich besonders groß. So gab es einen zweiten Preis für die „Entwicklung einer learning-app“ und dritte Preise für die Projekte „Kartoffel- oder Vollkornbrot: Spaltung unterschiedlicher Stärkearten durch Amylase“ und „die kühlende Brotdose“ sowie einen Buchpreis für „Verschmutzung der Weltmeere – Filtration von Mikroplastik“.
Abgerundet wurde das grandiose Ergebnis durch den CTS-Schulpreis für die Kontinuität im Wettbewerb und den Schulpreis der Stiftung Berdelle-Hilge. Man darf schon jetzt gespannt sein, welche Ideen die jungen Forscherinnen im nächsten Wettbewerb entwickeln und ausarbeiten werden.
