„Rheinischen Abend“ in der Ludwig-Fett-Halle
Toller Sessionsstart auch ohne Tollitäten
Oberdrees. Zum Sessionsauftakt lud die Dreiergemeinschaft – bestehend aus Damenkomitee „Goldene Herzen“, Karnevalsgesellschaft „Bekömme dich net drömm“ und dem Sportverein „TURA Germania 1912 e.V.“ – zum „Rheinischen Abend“ in die Ludwig-Fett-Halle nach Oberdrees ein. Pünktlich um 20.15 Uhr marschierte die KG unter musikalischer Begleitung der „Borsalinos-Band“ in die Festhalle ein.
Vor dem Hintergrund, dass sich in diesem Jahr weder große noch kleine Tollitäten in Oberdrees finden ließen, sollte dieser Abend anstelle der sonst üblichen Proklamation den Sessionsauftakt einläuten. Zudem wurde an diesem Abend das Damendreigestirn der letzten Session Prinzessin Tamara I., Jungfrau Jessica I. und Bäuerin Carina I. nach einer wirklich gelungenen Session gebührend verabschiedet. Hierzu überreichten die Vorsitzenden der drei Vereine ein kleines Dankeschön an das scheidende Damendreigestirn, das sich in ihrer Abschiedsrede für die tolle Unterstützung bedankte.
Als Gäste konnte der Präsident der KG Oberdrees, Ralf Nuß, die Tollitäten aus Rheinbach, Prinzessin Astrid I mit Ihrem „A-Team“ und aus Wormersdorf das Brüder Dreigestirn Prinz Dirk III, Bauer Zappes I und seine Lieblichkeit Jungfrau Tonia I begrüßen.
Aus dem Höhenort Queckenberg war das Dreigestirn der Junggesellen, Prinz Johannes I, Bauer Andre und Jungfrau Dominika I angereist. Mit zahlreichen Garde- und Showtanzeinlagen der eigenen Funkengruppen, den Spatzen, den Poppies, der Rasselbande und der „Blauen Funken“ startete das Programm. Wie bereits in den vergangenen Jahren besuchten die Rheinbacher Stadtsoldaten mit Ihrem Musikzug die Oberdreeser Narren. Es bot sich hier ein imposantes Bild und man hatte fast den Eindruck, die Bühne wäre zu klein. Aber selbst für die Darbietungen der Infanterie war letztlich noch ausreichend Platz.
Tolles Programm mit Kult-Büttenredner
Als erstes „Highlight“ startete der Kult-Büttenredner Peter Raddatz alias „Dä Mann met däm Hötche“. Sei Motto: „geballtes Feuerwerk an bis zu 50 Pointen pro Vortrag!“. Er war der richtige „Eisbrecher an diesem Abend.
Begeisternd war der Gardetanz des Solomariechens Tamara Höckendorf. Die Prinzessin im Damendreigestirn von der letzten Session hatte trotz ihrer Pause nichts verlernt. Das Männerballetts „Dreeser Kerle“ bewies, das auch Männer zu akrobatischen Höchstleistung fähig sind. Sie sind mittlerweile ein Markenzeichen in Oberdrees.
Direkt aus der Dom Stadt betrat ein „kölsches Urgestein“ die Bühne: Wicky Junggeburth – der singende Prinz us Kölle von 1993.
Bekannt wurde er durch seine Karnevalshits, wie „Einmol Prinz zo sin“, „Kölle, ming Stadt am Rhing“ und „Jecke Saache metzemaache, dat es Karneval“. Die Gäste standen auf den Bänken und sangen mit dem Kölner die alten Karnevalslieder lautstark mit.
Erst gegen Mitternacht beschloss der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft Oberdrees, Ralf Nuß, das Bühnenprogramm mit den Worten: „Wir blicken stolz und voller Freude auf ein wirklich tolles Programm zurück und haben einmal mehr unter Beweis gestellt, was „Karneval made in Oberdrees“ bedeutet!“
Die (noch nicht proklamierten) Tollitäten aus Rheinbach ,Wormersdorf und Queckenberg waren zu Besuch. Foto: privat
