Allgemeine Berichte | 27.08.2019

Das „Wake up-Festival“ am Linkenbacher Freizeitgelände feierte seine 15. Auflage mit elf Bands

Tolles Open-Air-Konzert mit 850 Rockfans

Die Einnahmen an beiden Tagen spendet die 50-köpfige Gruppe für gute Zwecke

Die Koblenzer Band „Sonny Boy Slim“ kam funky-energisch und etwas verrückt rüber. Fotos: HEP

Linkenbach. 850 Rockfans besuchten am Wochenende das „Wake up-Festival“ am Freizeitgelände in Linkenbach. An zwei Tagen traten bei idealem Open-Air-Wetter elf Bands aus nah und fern auf und begeisterten ihre Zuhörer.

Das Festival wurde 2004 aus der Taufe gehoben, als ein kleiner Freundeskreis aus dem Puderbacher Land eine Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche organisieren wollte.

Bisher war das musikalische Freizeitangebot für junge Menschen der Region eher auf Kirmes- oder Dorfdiskotheken beschränkt. Da musste etwas Neues her: ein Open-Air-Festival. Und schnell hatte man auch einen Namen: „Wake up“. Das Festival ist inzwischen zu einer festen Institution geworden.

So treffen sich jedes Jahr bis zu 800 alte Freunde und neue Fans alternativer Musik, und genießen ein Wochenende mit guter Unterhaltung. So war es auch diesmal und auf dem Gelände hatten einige sogar ihre Zelte zum Übernachten und Feiern aufgebaut.

Dieses Benefiz-Konzert, der Erlös geht an die Gundlach-Stiftung, regionale Schule plus in Puderbach und an die Unnauer Patenschaft, feierte in diesem Jahr das 15-jährige Bestehen.

Die Gruppe, die das Festival organisiert, ist weder eine Firma noch ein Verein, was problematisch ist, wenn etwas passiert. So übernahm 2013 die Jugendpflege der Verbandsgemeinde Puderbach die Verantwortung, indem sie Veranstalter wurde.

„Es ist alles ohne Zwischenfälle sehr gut und friedlich gelaufen“, erklärte Jugendpfleger Jürgen Eisenhuth zu dem Jubiläums-Festival. Eine Woche wurde aufgebaut und jetzt drei Tage wieder abgebaut.

Und wer macht das? „Das sind 40 Mitglieder der „Wake up“-Gruppe, insgesamt sind es 60. Das ist aber kein Verein, sondern ein lockerer Zusammenschluss, bei dem jeder mitmachen kann. Die Planungen für das Festival mit den Bands begannen schon im Dezember und seit einer Woche sind acht bis zehn Mann mit dem Aufbau beschäftigt“, erläuterte Festival-Leiter Benjamin Skupin, der auch als Moderator auf der Bühne fungierte. Auf dem Konzertgelände gab es Bierbrunnen, einen Verkaufsstand für Bandartikel und ein Imbissstand eines professionellen Unternehmens.

Die elf Bands, die beim „Wake up-Festival“ auftraten, waren „Hear Olympia“ mit Sängerin Alicia (aus dem Westerwald), „4ZKB“ (Limburg), die eine Mischung aus Indie, Rock, Pop und Punk boten, „Giirl“ (Köln) mit beeindruckendem Gitarrenspiel und „Speedswing“ (Wuppertal) mit handgemachter Musik zum Tanzen.

Der zweite Festivaltag begann mit „Daylight at Night“ (Montabaur), mit Pop und Punk, gefolgt von „Sonny Boy Slim“ (Koblenz), die funky, energisch und etwas verrückt rüberkamen.

Ein Heimspiel hatte „Days of Tomorrow“ aus Oberdreis.  Maik Meyer Lansky (Gesang, Akkordeon) und Ali Mosh (Gitarre, Gesang) brillierten mit eigenen Interpretationen von klassischen bis urbanen Songs. Dann kam „Asrael“ (Westerwald) mit einer Mischung aus Rock, Metal und Hardcore, „Cressy Jaw“ (Gießen) ließ chillige Reggae Beats auf rockige Schrei-Finale treffen und „Pinski“ (Köln) brachte einen Mix aus Rock, progressivem Metal und Pop.

Letzte Band beim Festival war „Eskalation“ (Nürnberg), die ihrem Namen alle Ehre machte. Indie, Punk, Elektro, immer einen Step drüber, gleichzeitig verkopft und eingängig, immer eine neue Idee im Ärmel. Nur nicht satt sein, ist die Devise dieser tollen Band, die ihre Zuhörer in Linkenbach total begeisterte.

Richtig Schluss war damit beim „Wake up-Festival“ noch nicht. Denn auch wie am Abend zuvor wurde bei feinster Musik durch DJ Markus noch bis in den Morgen getanzt. HEP

Benjamin Skupin war Leiter und Moderator des Linkenbacher „Wake up-Festivals“

Benjamin Skupin war Leiter und Moderator des Linkenbacher „Wake up-Festivals“

Viele Mitglieder der „Wake up“-Gruppe hörten sich die Musik der Bands an.

Viele Mitglieder der „Wake up“-Gruppe hörten sich die Musik der Bands an.

Ein Heimspiel hatte Maik Meyer Lansky von der Band „Days of Tomorrow“ aus Oberdreis.

Ein Heimspiel hatte Maik Meyer Lansky von der Band „Days of Tomorrow“ aus Oberdreis.

850 Rockfans hörten an zwei Tagen die Musik von elf Bands.

850 Rockfans hörten an zwei Tagen die Musik von elf Bands.

Auf dem Zeltplatz neben dem Konzertgelände feierten und übernachteten viele junge Leute.

Auf dem Zeltplatz neben dem Konzertgelände feierten und übernachteten viele junge Leute.

Die Koblenzer Band „Sonny Boy Slim“ kam funky-energisch und etwas verrückt rüber. Fotos: HEP

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