Allgemeine Berichte | 03.11.2020

Neues vom Rheinbacher Feierabendmarkt e. V.

Top Platzierung für nachhaltige Marktidee

Rheinbacher Feierabendmarkt mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet

Die Initiatorinnen des Rheinbacher Feierabendmarktes, Gudrun Jülich (2. von rechts) und Susanne Wizigmann-Voos (2. von links), freuen sich gemeinsam mit ihrem Team über die Auszeichnung mit dem Klimaschutzpreis.Fotos:Beate Behrendt-Weiß

Rheinbach. Kaum vier Monate ist der Rheinbacher Feierabendmarkt am Start, da wurde er auch schon mit einem Umweltpreis ausgezeichnet. Im Foyer des Rathauses durfte Susanne Wizigmann-Voos stellvertretend für das ganze Team Urkunde und Preisgeld für den 1. Platz des Klimaschutzpreises 2020 von innogy Westenergie und der Stadt Rheinbach entgegennehmen. Der Preis will gute Ideen und vielfältige ehrenamtliche Aktionen, die den Umweltschutz auf lokaler und regionaler Ebene voranbringen, für die Öffentlichkeit sichtbar machen und unterstützen. Der Markt sei ein großartiges, nachhaltiges Projekt, würdigte Stefan Raetz in einer seiner letzten Amtshandlungen als Rheinbacher Bürgermeister das Engagement. „Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung unserer Marktidee“, betonten Gudrun Jülich und Susanne Wizigmann-Voos nach der Preisverleihung. Die Initiatorinnen des Rheinbacher Feierabendmarktes e.V., der seit Juli jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr auf dem Kirchplatz stattfindet, haben auch allen Grund stolz zu sein. Gemeinsam mit ihrem Team haben sie ein Angebot auf die Beine gestellt, das in Rheinbach offenbar noch gefehlt hat. Denn der Markt ist nicht nur jede Woche gut besucht, er ist auch schon nach kurzer Zeit wie erhofft zu einem Ort der Begegnung geworden. Und auch die Marktbeschicker, die Eier, Obst und Gemüse, Kräuter, Honig, Molkereiprodukte, Backwaren, Brotaufstriche oder Wein und Wild von der Ahr anbieten, kommen stets gerne wieder. Unter ihnen hat sich bereits eine gute Gemeinschaft entwickelt, die davon profitiert, dass der Markt Solidarität, Kommunikation und eine faire Partnerschaft zwischen Erzeugern und Verbrauchern auf seine Fahnen geschrieben hat. „Unser zentrales Anliegen ist es, regionale, nachhaltig arbeitende Familienbetriebe und junge Unternehmen zu unterstützen und über ihre Arbeit zu informieren, und das kommt offenbar gut an“, so die Verantwortlichen. Kriterien wie umweltschonendes Wirtschaften, artgerechte Tierhaltung und kurze Transportwege hätten bei der Auswahl der Betriebe deshalb oberste Priorität gehabt. „So wollen wir einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt leisten.“ Ergänzt werden die Angebote durch Info-Stände von Umweltinitiativen und den Eine-Welt-Laden. Ihr Konzept, das es auch Berufstätigen ermöglicht, auf einem Markt einzukaufen, ist nicht zuletzt dank der Unterstützung der Pfarrgemeinde St. Martin aufgegangen. Mit Blick auf die Wintermonate, in denen es nur eine kurze Weihnachtspause geben soll, freut sich das Feierabendmarkt-Team, weitere Produkte und neue Formate der Begegnung wie den Lebendigen Adventskalender anbieten zu können. Die Informationen dazu werden – auch mit Blick auf Corona - immer aktuell in Plakatform, auf der Homepage und in den sozialen Medien zu finden sein. Jetzt freut sich der Verein, der noch auf weitere Fördermitglieder hofft, aber erst einmal über das Preisgeld in Höhe von 1250 Euro, mit dem er geplante Info-Veranstaltungen und eine gute Beleuchtung für die dunkle Jahreszeit finanzieren will. www.feierabendmarkt-rheinbach.de

Der Rheinbacher Feierabendmarkt auf dem Kirchplatz St. Martin hat sich innerhalb kürzester Zeit als feste Größe im Einkaufsgeschehen der Glasstadt etabliert.

Der Rheinbacher Feierabendmarkt auf dem Kirchplatz St. Martin hat sich innerhalb kürzester Zeit als feste Größe im Einkaufsgeschehen der Glasstadt etabliert.

Kommunikation und Information zwischen Erzeugern und Verbrauchern ist ein zentrales Anliegen der nachhaltigen Marktidee.

Kommunikation und Information zwischen Erzeugern und Verbrauchern ist ein zentrales Anliegen der nachhaltigen Marktidee.

Die Initiatorinnen des Rheinbacher Feierabendmarktes, Gudrun Jülich (2. von rechts) und Susanne Wizigmann-Voos (2. von links), freuen sich gemeinsam mit ihrem Team über die Auszeichnung mit dem Klimaschutzpreis.Fotos:Beate Behrendt-Weiß

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