Allgemeine Berichte | 15.11.2017

Das wahrscheinlich größte St. Martins Feuer der Region und die Verteilung von über 1000 Martinswecken in Ochtendung

Traditioneller Martinszug

St. Martin (Lars Krechel), sein Pferd „Till“ und die Kinder mit ihren Laternen, das musste natürlich in einem Foto festgehalten werden.- US -

Ochtendung. Der traditionelle St. Martins-Umzug lief wieder durch die Straßen und Gassen von Ochtendung und Hunderte Menschen gingen mit. Nach der Einstimmung in der Kirche machte man sich mit musikalischer Begleitung auf den Weg zum wahrscheinlich größten Martinsfeuer in der Region. Meterhoch war das Brennholz gestapelt und die Feuerwehr begann schon frühzeitig mit dem Anfeuern. Am Eingangsbereich des riesigen Platzes warteten bereits die Mitglieder des Gemeinderates zum Verteilen der 1.100 Martinswecken. Vorne weg natürlich Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, die alle Hände voll zu tun hatte, denn jeder wollte natürlich solch eine leckere Süßigkeit von ihr haben. Die Kaju bot an einem extra Stand wieder Glühwein und Zitronentee und auch sie hatten einen guten Zuspruch zu verzeichnen. Währenddessen hatte St. Martin (Lars Krechel) mit seinem Pferd „Till“ die Position neben dem hoch lodernden Feuer eingenommen. Und dann belagerten auch schon zahlreiche Kinder mit ihren Laternen den St. Martin, den sie alle selbstverständlich auch einmal aus nächster Nähe sehen wollten.

Und natürlich hatten die Mamis und Papis dann wieder ihre Mühe dies alles in Handyfotos festzuhalten. Um den heiligen Martin ranken sich zahlreiche Legenden. Seine Hilfsbereitschaft gegenüber einem Bettler hat einen symbolischen Charakter und führte zur Entwicklung vieler Martinsbräuche.

Die bekanntesten sind das Martinsfeuer und der Laternenumzug. „Ich geh mit meiner Laterne,...“ klang es noch über dem Platz und die Kinder hielten ihre selbst gebastelten Laternen in die Höhe. Schöne Laternen gab es da zu bestaunen, hoch modern mit blickender LED-Beleuchtung aber auch viele Lokomotiven, ein tolles Bild. Und da waren auch Emily und Lilly mit ihrer Mama Anke, die eigentlich ganz nahe an das Feuer wollten aber zunächst hatten sie von dem langen Umzug Durst bekommen. Also erst einmal „Schlange stehen“ dann schnell ein Schluck Zitronentee und hin zum wärmenden Feuer. Wie schön hier doch im lodernden, rötlich schimmernden Feuerschein ihre Laternen zu Geltung kamen, nahmen sie nicht so recht wahr, denn dieses riesige Martinsfeuer zog sie wie magisch in ihren Bann. Und so standen die Erwachsenen und die Kinder gemeinsam am großen Feuer und ließen ihren Gedanken zu St. Martin freien Lauf. US

Das wahrscheinlich größte St. Martins Feuer in der Region loderte in Ochtendung.

Das wahrscheinlich größte St. Martins Feuer in der Region loderte in Ochtendung.

St. Martin (Lars Krechel), sein Pferd „Till“ und die Kinder mit ihren Laternen, das musste natürlich in einem Foto festgehalten werden.Fotos: - US -

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