12. Koblenzer Hospiztag bietet spirituelle Impulse für die kultursensible Sterbebegleitung am Freitag, 27. September
Traditionen, Riten und religiösen Bräuche
Interessenten können sich beim Koblenzer Hospizverein e.V. anmelden.
Koblenz. Die Gesellschaft ist zunehmend von Migration beeinflusst. Verschiedene Religionen und Kulturen bringen ihre eigenen spirituellen Erfahrungen mit. Darauf muss sich auch die hospizliche Begleitung einrichten.
Seit der Kindheit vertraute religiöse Überzeugungen werden von den Sterbenden oft wiederentdeckt. Religiöse Bräuche und Riten können dann wichtig werden. Begleitende müssen nicht alles verstehen, jedoch dem Menschen und ihren Angehörigen mit größtmöglicher Einfühlsamkeit und Wissen über die jeweilige Religion behutsam begegnen.
Beim 12. Koblenzer Hospiztag am 27. September bringt der Koblenzer Hospizverein e.V. den Teilnehmern die spirituellen Traditionen, Riten und religiösen Bräuche der großen monotheistischen Weltreligionen im Sterbeprozess näher. Die bekannte Theologin Dr. Carmen Birkholz referiert über die verschiedenen Religionen unter der Leitfrage: „Welches spirituelle Lebensgefühl verbirgt sich in einer Religion, welche Gestaltung erfährt es und was kann dies für die konkrete Begleitung bedeuten?“ Nachmittags geben Impulsräume einen Eindruck von der spirituellen Sterbebegleitung im Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Spirituelle Vertreter tragen aus ihren Religionen vor und stehen den Teilnehmern Rede und Antwort. Schirmherr der eintägigen Veranstaltung ist David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz.
Ausführliche Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung befinden sich auf der Homepage des Koblenzer Hospizvereins. Der Koblenzer Hospiztag ist eine offene Veranstaltung, es wird eine Teilnahmegebühr erhoben, Anmeldeschluss ist Sonntag, 8. September.
