Allgemeine Berichte | 29.10.2021

Begleithundeprüfung im HSV Ransbach-Baumbach e.V.

Training ist nicht gleich Prüfung

Gruppenbild von allen Prüflingen.Foto: privat

Ransbach-Baumbach. Training ist nicht gleich Prüfung, das zeigte sich auf dem Vereinsgelände des Hundesportverein Ransbach-Baumbach e.V. bei der Begleithundeprüfung deutlich.

Doch bevor es auf den Platz ging, musste sich der ein oder andere Hundebesitzer noch dem schriftlichen Prüfungsteil widmen. Dem sogenannten Sachkundenachweis (SKN) der bestätigt, dass man sachkenntlich in der Lage ist einen Hund artgerecht zu halten. Diesen schlossen 6 Teilnehmer erfolgreich ab. Neben Jürgen Jaeger, Tino Tendyck, Sabine Schwindt und Leonie Schultheis schlossen auch die jüngsten Nachwuchstalente aus der Jugendabteilung Lotta (9) und Ronja (12) Nengelken den Theorieteil erfolgreich ab. Bei Ronja lief es sogar so flott über´s Papier, dass sie gleich noch den SKN für Erwachsene mitmachte.

Somit ist es nur noch eine Frage der Zeit bis auch in der

Jugendabteilung der praktische Prüfungsteil nach vollendetem Feinschliff ansteht.

Im Anschluss ging es dann für alle Teilnehmer zum praktischen Prüfungsteil auf den Platz. Während es für einen Großteil der Hundeführerteams recht rund lief, wollte es bei dem ein oder anderen nicht so optimal laufen. Hier stand ein Hund in der Ablage auf, da wurde zu viel geschnüffelt oder die Kommandos vom Besitzer ignoriert. Da bei dem Prüfungsteil „Ablage“ der Hundeführer in einiger Entfernung mit dem Rücken zum Hund steht und keinen Einfluss auf den dort liegenden Hund hat, ist eine Korrektur schlecht möglich. Während dieser Hund in der Ablage liegen bleiben soll, läuft ein zweites Team den Parcours der Unterordnung. Hierzu gehören Elemente wie Fuß gehen, absitzen, durch eine Gruppe gehen, abrufen oder Ähnliches. Steht der Hund in der Ablage lange genug vor der Beendigung des Parcoursteams auf, gilt ein Großteil der Prüfung als durchgefallen. Hier muss dann der Parcours in der Unterordnung umso perfekter laufen. Dass das leider nicht immer der Fall ist und Hunde nun auch mal nicht unfehlbar sind, musste Norbert Lebek mit Pinscher „Kaito“ bitter in Erfahrung bringen. Ettliche Male Training perfekt gelaufen und am Prüfungstag funktioniert es einfach nicht. Hierbei zeigte sich auch deutlich, dass zeitintensives mühevolles Training auf einem nahezu verlassenen Trainingsgelände in Coronazeiten kaum vorbereiten auf einen gut besuchten Platz am Prüfungstag mit entsprechender Geräuschkulisse. Die sonst so vertraute Unterstützung durch anwesende Mitglieder schien hier für die Hunde eher ungewohnt irritierend. Dies ist aber leider unabdingbar für zukünftige Prüfungen, bei denen ebenfalls reichlich Publikum vorhanden sein wird. Gleichfalls unruhig verlief es im Prüfungsteil Unterordnung für Jürgen Jaeger mit Labrador Rüde „Matteo“ und Tino Tendyck mit Mischlingshündin „Nia“.

Den anschließenden Verkehrsteil mit Jogger, hupenden Auto, tobenden Kindern und imitiertem Menschengedränge brachten beide Hundeführerteams erfolgreich hinter sich.

Des Weiteren erfolgreich bestanden haben die vollständige Begleithundeprüfung Kathrin Goeth mit ihren beiden Australian Shephards „Torvie“ und „Ivar“, Heike Schultheis mit spanischer Wasserhündin „Bolita“ und Petra Kurowski mit Mini Australian Shephard Rüden „Filou“.

Nach dem ganzen Prüfungsstress gab es für die Vierbeiner und ihre Hundeführer noch eine Wundertüte von einem großzügigen Sponsor und natürlich Urkunden samt Medaille zur bestandenen Prüfung.

Jetzt merkte man, dass die Anspannung unter den Prüflingen wich und das ein oder andere Stück Kuchen in geselliger Runde vertilgt wurde.

Gruppenbild von allen Prüflingen.Foto: privat

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