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Verbandsgemeinde Montabaur informiert

Trinkwasserqualität: Nitrat liegt weit unter Grenzwert

Aufruf zum Wassersparen aufgehoben

21.09.2019 - 13:10

Montabaur. Gute Nachrichten für die Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur: Die Nitratwerte im Trinkwasser liegen deutlich unter dem gesetzlichen Grenzwert von 50 Milligramm je Liter (mg/l). In der Verbandsgemeinde Montabaur wurde an vielen Stellen nicht einmal die Nachweisgrenze von 5 mg/l erreicht. Das haben die routinemäßigen Messungen im Rohwasser ergeben, das die Verbandsgemeindewerke aus insgesamt 46 Tiefbrunnen und Quellen gewinnen. Nitrat gelangt über landwirtschaftliche Düngestoffe (unter anderem Gülle) in das Grundwasser und steht im Verdacht, bei dauerhafter Überdosierung gesundheitliche Schäden bei Menschen hervorzurufen. „Wir bekommen einen großen Teil unseres Rohwassers von der Montabaurer Höhe. Dort gibt es praktisch keine landwirtschaftliche Nutzung, so dass unser Trinkwasser sehr geringe Nitratwerte aufweist“, erklärt Werkleiter Florian Benten.

Das in den Tiefbrunnen und Quellen gewonnene Rohwasser verarbeiten die Verbandsgemeindewerke zu Trinkwasser, das dann zum Endverbraucher weitergeleitet wird. Detaillierte Informationen über sämtliche Mess- und Grenzwerte beim Trinkwasser erhalten die Bürger wohnortgenau im Trinkwasserinformationssystem des Landes unter: www.geoportal-wasser.rlp.de.


Aufruf zum Wassersparen aufgehoben


Noch einmal gute Nachrichten für die Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur: Der Aufruf zum Wassersparen, der seit Ende Juni in Kraft war, wurde inzwischen aufgehoben. Nach dem heißen und trockenen Sommer mit Spitzentemperaturen und Spitzenwerten beim Trinkwasserverbrauch, hat sich die Situation wieder normalisiert. Auch öffentliche Grünfläche und Sportanlagen werden wieder bewässert. „Ich muss den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Verbandsgemeinde ein großes Lob aussprechen. Unser Appell zum Wassersparen hat zu einer spürbaren Entlastung geführt. Die zeitweise angespannte Situation, die wir besonders in den heißen Phasen hatten, hat sich nicht weiter verschärft. Offensichtlich haben die Leute verstanden, dass wir mit unserem Lebensmittel Nummer 1 umsichtig umgehen müssen. Wir haben genügend Trinkwasser, aber keinen Überfluss“, so Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich. Bereits im letzten Jahr hatten die Verbandsgemeindewerke zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um die Trinkwasserversorgung in der ständig wachsenden Verbandsgemeinde zu verbessern. So werden fortlaufend die Wasserleitungen und das ganze System analysiert, um Verluste zu minimieren und das Netz insgesamt zu optimieren. Ständig werden neue Leitungen verlegt oder der Bestand erneuert. „Außerdem haben wir eine umfassende Ressourcen- und Potentialanalyse durchgeführt mit dem Ziel, derzeit nicht genutzte Brunnen und Quellen wieder zu aktivieren oder neue zu finden“, erklärt Werkleiter Florian Benten. Außerdem bauen die Werke die Pumpstation Hühnerberg in der Gemarkung Simmern neu. Über diesen Weg wird bereits Trinkwasser von den Vereinigten Wasserwerken Mittelrhein zugekauft. „Diese Kapazitäten wollen wir zukünftig erweitern“, so der Werkleiter.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeinde Montabaur

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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