In Waldbreitbach begeisterte eine 25-minütige Hybridshow aus Feuerwerk, Laserspots und Musik
Tropennacht versüßte 5000 Besuchern „Wied in Flammen“
Waldbreitbach. Die Tropennacht versüßte etwa 5000 Feuerwerksfans das Event „Wied in Flammen“ in Waldbreitbach. Schließlich hatte sich der etwa 40 Mitglieder zählende Junggesellenclub Gemütlichkeit als Veranstalter nach dreijähriger Pause etwas Neues einfallen lassen: eine etwa 25-minütige Hybridshow aus Feuerwerk, Laser und Musik, die einfach nur begeisterte.
Dieses Highlight der Waldbreitbacher Kirmes ging auf der Wied schon Stunden zuvor los auf dem Floß mit der Partyband „Pop nach 8“ aus dem fränkischen Wunsiedel. Die heizte die Stimmung der dicht gedrängten Menschen am Wiedufer so richtig an. So mutierte „Wied in Flammen“ zu einer tollen Party, bei der auch der Andrang an Getränke-, Imbiss- und Fanartikelständen riesig war.
Sonne, Sterne und Vulkane
Dann explodierten die ersten Feuerwerkskracher am Himmel über Waldbreitbach, bestehend aus Chrysanthemen, Sonnen, Sternen und Vulkanen. Und der obligatorische feurige Wasserfall von der Wiedbrücke aus beleuchtete das ganze Ensemble. Zwischendrin zu der passenden Musik tanzten von Lasern erzeugte Leuchtspots über den Köpfen der Menschen. Das Urteil der Besucher: einfach nur brillant und perfekt.
Begeistert waren auch JC-Vorsitzender Marvin Kreuser und sein Stellvertreter Elias Glüsing: „Wir sind sehr zufrieden mit Wied in Flammen“, erklärten sie gegenüber BLICK aktuell. Kein Wunder, denn bei einem Eintritt von acht Euro dürfte noch einiges Geld übrig sein. „Doch das wissen wir erst später“, sagten die beiden JC-Vorstände.
Angespannte Verkehrssituation
Viel zu tun hatten am Abend die etwa 50 Feuerwehrleute unter der Leitung des Waldbreitbacher Wehrführers Tim Rams. Denn die Straßen rund um Waldbreitbach waren für Autos hermetisch abgeriegelt, damit die Hauptstraße im Ernstfall für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge frei war.
„Parkplätze gibt´s nicht mehr, vielleicht noch auf der Wiese bei Hausen“, erklärten am Spätabend übereinstimmend Wehrführer Tim Rams und der Einsatzleiter der Polizei. Und nach dem Feuerwerk gab es auf der Wiedtalstraße Staus vor Niederbreitbach wegen der Baustellenampel.
Doch nicht alle Besucher fuhren nach dem brillanten Feuerwerk nach Hause. Viele feierten weiter im Festzelt auf dem Marktplatz oder nutzten den Rummelplatz mit seinen Fahrgeschäften, Kirmesbuden und Ständen.
Das viertägige Kirmesprogramm des Junggesellenclubs Waldbreitbach endete im Festzelt mit dem fulminanten Auftritt der bekannten Tribute-Band „Still Collins“. HEP
Gegenüber dem Floß mit der Band „Pop nach 8“ drängten sich am Wiedufer die Menschen.
