Gemeinschaft der Cäcilienchöre gestaltete den Weihnachtsmarkt
Trotz des Schnees den Weg nach Heimersheim gefunden
Der Nikolaus hatte für alle Kinder ein kleines Geschenk dabei
Heimersheim. Klein, aber fein würde man den Heimersheimer Weihnachtsmarkt nennen. Eine Vielzahl an Ständen war dort nicht zu finden, aber man bekam alles, was einen Weihnachtsmarkt ausmacht.
Vor dem Pfarrheim standen ein paar Buden, die man passieren musste, um ins Innere zu gelangen. So duftete es nach Weihnachtsgebäck, Glühwein und Bratwurst. Nur die Hartgesottenen blieben im Schnee draußen stehen – und es waren nicht wenige.
Chorgemeinschaft hatte ein tolles Programm vorbereitet
Im Vorraum des Pfarrsaales wurden Kerzen und Weihnachtsgestecke angeboten und im Raum Selbstgestricktes, -gemaltes, -gestaltetes und Perlenschmuck. Die langen, weihnachtlich geschmückten Tische waren besetzt von Besuchern, denen es draußen zu kalt war und die sich an der Kuchentheke zu „kleinen Sünden“ verleiten ließen. Man kam einfach nicht umhin, zu einer Tasse heißen Kaffees entweder eine frisch gebackene Waffel oder ein Stück selbst gebackenen Kuchen zu essen.
Für die musikalische Untermalung sorgte die Chorgemeinschaft selbst mit einem tollen Programm. Dieser Atmosphäre konnte sich Keiner entziehen. Mal waren es klassische Weihnachtslieder, die gesungen wurden, mal flotte Weisen. Besonderer Höhepunkt waren die Kinder, die in ihrer unbekümmerten Art und mit erstaunlichem Können fröhliche Weihnachtslieder sangen.
Fleißig geübt
Besonders traten Hendrik Maurer und Laura Montebello mit ihrem Trompetenspiel hervor. Sie müssen fleißig geübt haben, um die beiden Weihnachtslieder fehlerfrei vorzutragen, da sie erst vor drei Monaten das Instrument zum ersten Mal in den Händen hielten.
Nicht nur die Chorleitern Ekaterina Londarenko war begeistert, alle im Saal sparten nicht mit Beifall. In der Weihnachtsbäckerei kannten sich die Kinder auch aus, denn sie wussten ein Lied darauf zu singen. Die anschließenden Lieder „Wir wünschen eine frohe Weihnacht“ und „Fröhliche Weihnacht“ begleitete die Chorleiterin mit dem Klavier und Hendrik Maurer mit der Gitarre.
Süßigkeiten vom Weihnachtsmann
Dann war er plötzlich da, der Weihnachtsmann. Ganz romantisch kam er durch den Schnee getappt und erzählte eine Weihnachtsgeschichte von Opa und Enkel sowie ein kleines Weihnachtsmärchen, ehe er jedem anwesenden Kind eine Tüte mit Süßigkeiten überreichte. Mit einem Nikolauslied wurde der Heilige Mann weitergeschickt, und der gemischte Chor übernahm das Programm.
Um 15 Uhr sangen sie an dem Nachmittag das erste Mal, und alle waren verwundert, dass die Zeit so schnell vergangen war. Nun blieben alle mit der Hoffnung zurück, dass auch im nächsten Jahr wieder an gleicher Stelle gefeiert werden kann.
Die Hartgesottenen blieben draußen im Schnee.
Auch die kleinen Gäste kamen auf ihre Kosten.
