Moselaner am Limit: Erfolgreiche Teilnahme am Oberstdorfer Schanzenlauf
Trotz extremer Bedingungen: Feuerwehr Winningen erreicht Top-50-Platzierung
Winningen. Aus einer Urlaubsidee von Orga-Leiter Thomas Monreal geboren, war die Teilnahme am „2. Internationale Schanzenlauf“ der Feuerwehren in Oberstdorf. Sieben Männer und eine Frau entschlossen sich letztlich die Freiwillige Feuerwehr Rhein-Mosel-Löschzug Winningen - dort zu vertreten.
Bereits im März begann man mit regelmäßigem Training und keine Treppe oder Weinberg war mehr vor ihnen sicher. Fitness, Atemtechnik, Ausdauer – alles musste passen. Nach den monatelangen Vorbereitungen fand das Abschlusstraining im Debeka-Hochhaus statt. Hier galt es 18 Etagen dreimal an einem Stück zu bewältigen.
Am Vortag reisten die Teilnehmer und einige der Suporter mit einem Bus und voll motiviert - zum Veranstaltungsort. „Wir wollen dabei sein und oben ankommen. Das ist was für uns zählt“, hieß es im Vorfeld. Die gestellten Bedingungen waren bekannt: Ort: Oberstdorf/Allgäu, Austragungsort: Heini-Klopfer-Schiflugschanze, Treppenstufen: 1.040 (von 18-31cm Höhe), Höhenmeter: 162, Streckenlänge: 412m, max. Steigung: 67% (vgl. Winninger Uhlen). Zu bewältigen war dies in vollständiger Einsatzbekleidung, PA-Gerät und Maske.
Zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf waren in verschiedenen Kategorien insgesamt 303 Trupps gemeldet , davon in Kat. 1 – wie beschrieben - 215 zu denen auch die Winninger zählten. Für diese fiel der Startschuss um 10.00h bei guten Wetterverhältnissen.
Mit einer Pressluftflaschenfüllung (300bar) ist ein Kontrollblick auf den Manometer unerlässlich. Die den Teams abverlangten Anstrengungen gingen an die körperlich ertragbare Schmerzgrenze. Der Lohn für die erbrachte Leistung der Moselaner waren letztlich die Platzierungen 47 bzw. 52 bei Zeiten um die 16 Minuten.
Kommentar von 7 + 1: „In 2025 sind wir wieder dabei“.
