TuS-Athleten wieder zurück in der Heimat
Majtie Kolberg, Lennert Kolberg und Christopher Motz waren in Rio bei Olympia
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit dem Ende der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro kehrten auch die drei jungen Athleten des TuS Ahrweiler wieder in ihre Heimat zurück. „Bei einer Olympiade live dabei sein zu können ist schon ein tolles Erlebnis. Die Olympiade in Rio live erleben zu dürfen, war zudem ein spannendes Abenteuer. Mit der Sportjugend Rheinland-Pfalz zu den Olympischen Spielen reisen zu dürfen, bedeutete, die besten Athleten der Welt hautnah zu erleben, mit ihnen Gespräche führen und gemeinsame Fotos schießen zu können“, berichteten die Drei begeistert.
Bereits bei der Abreise auf dem Frankfurter Flughafen waren die Nachwuchssportler mitten im Geschehen, da die offizielle deutsche Olympiamannschaft fast zur gleichen Zeit nach Rio aufbrach. Dazu stieg die Mannschaft aus der Mongolei mit in den Flieger und auch zahlreiche Athleten aus Spanien waren dabei.
Knapp 12 Stunden dauerte dann der Flug über den Atlantik. In Rio angekommen, wurden schnell die Zimmer in einem Kloster – an einem Hang gelegen mit eigener Schienenbahn – bezogen und dann ging es auch schon zur Copacabana. Toller Strand, hohe Wellen und schönes Wetter. Am nächsten Tag folgte eine Bootstour zum Urwaldparadies auf der Insel Ilha Grande und wiederum einen Tag danach ging es auf den Zuckerhut und zur Christo-Statue.
Ab dem 5. August standen dann natürlich die Olympischen Spiele im Mittelpunkt der Reise.
Die Eröffnungsfeier verfolgten Majtie, Lennert und Christopher am Ipanema-Strand beim Public-Viewing. Die strenge Absicherung durch das Militär machte die politische Situation in Brasilien deutlich. „Der Interimspräsident Michel Temer wurde bei seinen kurzen Eröffnungsworten von den Brasilianern gnadenlos ausgebuht“, so die Olympiarückkehrer.
Der Besuch von insgesamt zehn Wettkämpfen stand bei den Dreien in den nächsten zwei Wochen auf dem Programm. Dazu gehörten Volleyball und Beachvolleyball, Fechten, Kanu, Rudern und natürlich die Leichtathletik. Viele Wettkämpfe konnten die drei Jugendlichen aus der ersten Reihe beobachten, mit den Athleten sprechen und gemeinsame Fotos machen. Und sogar Usain Bolt brachte sich für ein Foto in nur drei Meter Entfernung in seine gewohnte Pose. Die besten Athleten der Welt live zu sehen, wie sie kämpften, alles gaben, sich freuten oder auch weinten, ging den drei Nachwuchsathleten aus dem Kreis Ahrweiler unter die Haut.
Viele Sportler waren stolz darauf, bei den Olympischen Spielen einfach nur dabei sein zu dürfen oder freuten sich tierisch über einen Platz unter den ersten Sechs. Andere wiederum brachen weinend zusammen, weil sie „nur“ die Silbermedaille gewonnen hatten oder vergaßen die Welt um sich herum völlig, als sie die Goldmedaille in ihren Händen hielten.
Zwischen den Wettkämpfen ging es sogar zur Siegesfeier ins Deutsche Haus. Und auch dort warteten Gespräche mit den Athleten und wieder viele, viele Fotos.
Bei dem von der Sportjugend Rheinland-Pfalz organisierten Besuch eines Sozialprojektes mit Kindern und Jugendlichen in einer Favela lernten Majtie Kolberg, Lennert Kolberg und Christopher Motz aber auch die bittere Armut des Gastgeberlandes kennen. Die Kinder freuten sich sehr auf den Besuch aus Deutschland und gemeinsam trieb man natürlich auch hier Sport und hatte viel Spaß miteinander.
Zu den unschönen Dingen der aufregenden Reise gehörten nächtliche Schüsse, die des Öfteren aus einer Favela zu hören waren, die an einem Hang gegenüber der Unterkunft gelegen war.
Alle Erlebnisse, Eindrücke und gesammelten Erfahrungen der Drei aus dem Kreis Ahrweiler würden sicherlich ein dickes Buch füllen. Jedenfalls werden sie noch lange darüber erzählen.
Der südafrikanische Goldmedaillengewinner und Weltrekordler Wayde van Niekerk mit den Sportler aus AW.
Selfie mit der DLV-Sprintstaffel 4x100m.
Die Sportler vor dem deutschen Haus im olympischen Dorf.
Die Nachwuchssportler konnten Usain Bolt in seiner bekannten Siegerpose hautnah erleben.
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