Allgemeine Berichte | 14.12.2018, 16:57 Uhr

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Typische Wärmebrücken bei Altbauten

Koblenz. Jedes alte Haus ist anders, aber eines haben fast alle gemeinsam: Mancherorts zieht es und die Wände sind kalt. Sehr kalte Stellen werden als Wärmebrücken bezeichnet, denn über sie wandert besonders viel Wärme nach draußen, die eigentlich im Haus bleiben soll.

Im Extremfall können diese Kältezonen auch eine Schädigung von Bausubstanz und Wohnklima durch Feuchte-, Frost – und Schimmelschäden verursachen. Viele Wärmebrücken sind durch Konstruktion und Material bedingt –Außenwandecken so wie Vorsprünge, Gauben, Fensterstürze oder eine Stahlbetonplatte, die sich als Balkon nach draußen fortsetzt, haben materialbedingt eine hohe Wärmeleitfähigkeit und geben durch ihre große Oberfläche viel Wärme ab. Sie lassen sich oft nur durch große Dämm-Maßnahmen beheben.

Typische Wärmebrücken entstehen auch, wenn bei der Durchführung einer Dämmung die Anschlüsse vernachlässigt werden, etwa die Fensterlaibung ausgespart wird. Hier sollte die Laibung mitgedämmt und die Dämmung bis zur Mitte des äußeren Fensterrahmens geführt werden. Ebenfalls leicht einzudämmen ist der Wärmeverlust an Rollladenkästen und Heizkörpernischen.

Unabhängige Beratung

Der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale berät nach Terminvereinbarung zur Sanierung von Wärmebrücken und allen weiteren Fragen der Energieeinsparung. Anmeldung unter der Rufnummer (0 26 1) 12 72 7 (Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr) für einen Beratungstermin bei der Verbraucherberatung Koblenz oder unter der Rufnummer (0 26 1) 60 00 für eine Beratung in den Räumen des Bauberatungszentrums der Stadt Koblenz.

Pressemitteilung der

Verbraucherzentrale

Rheinland-Pfalz

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