Die Gemeinde Wachtberg informiert:
Über 300 Jahre altes Wegekreuz restauriert
Klein Villip. Am 5. Februar wurde das über 300 Jahre alte Kreuz an der Kreuzung vor Klein Villip von Pfarrer Michael Maxeiner wieder eingesegnet.
Roland Gassert aus Klein Villip hat es restauriert und die vor sieben Jahren abgefallenen Teile wieder angefügt. Dabei kam im Kopfstück ein flaches, stark verwittertes Relief zum Vorschein, Jesus am Kreuz, daneben seine Mutter Maria und sein Jünger Johannes. Das Kreuz stand ursprünglich auf dem alten Friedhof an der Adendorfer Kirche St. Margareta am Grab von zwei Hauptleuten der Familie von der Leyen, die 300 Jahre bis 1829 in der Burg Adendorf lebten. 1940 wurden der alte Friedhof und die schönsten Grabkreuze anstelle alter Holzkreuze in der Feldflur aufgestellt. Den Text auf dem Kreuz konnte 1985 der Heimatforscher Aloys Bollig aus Villip noch entziffern. Heute kann man die Schrift und die Jahreszahl 1706 kaum noch lesen.
Die alte Flurbezeichnung dieser Stelle heißt „Am Lindchen“. Tatsächlich stand bis in die vergangenen Kriegsjahre an der Kreuzung eine uralte Linde, die vom Wind umgeweht wurde. 1945 stiftete Fritz Münch aus Adendorf als Dank für gesunde Rückkehr aus dem Krieg für die Stelle eine Trauerweide. 1994 musste auch dieser mächtige Baum gefällt werden. An die Stelle kam eine neue Trauerweide, die heute wieder ein markanter Blickpunkt in der Landschaft ist.
Das Kreuz besteht aus Aachener Blaustein. Die Restaurierung wurde von der Adendorfer Aktionsgemeinschaft für den Schutz der Landschaft in Wachtberg und Umgebung durch einen Spendenaufruf von Ursula Perkams anlässlich ihres 80. Geburtstags finanziert. Das Wegekreuz gehört der Gemeinde Wachtberg und steht unter Denkmalschutz. Zwei Findlinge, die in Kürze durch Bauhof-Mitarbeiter vor dem Wegekreuz abgelegt werden, sollen das frisch restaurierte Denkmal vor Beschädigungen durch Fahrzeuge schützen.
Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
Das Wegekreuz erstrahlt in neuem Glanz.
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