St. Josefs-Verein Bandorf auf Herbstwanderung
Über den Rheinburgenweg nach Kamp-Bornhofen gewandert
Bandorf. Wie in jedem Jahr, wenn die Tage kürzer und die Blätter bunter werden, machten sich Mitglieder und Freunde des St. Josefs-Vereins zu ihrer Herbstwanderung auf. In diesem Jahr konnte das Organisationsteam um Erich Odenthal und Heinz Klein eine Gruppe von 16 Wanderern begrüßen. An einem noch nebligen, aber spätsommerlich milden Morgen trafen sich die ersten Wanderer am Dorfplatz in Bandorf. Von dort ging es zu Fuß zum Bahnhof nach Oberwinter.
Hier kamen weitere Teilnehmer hinzu. Mit der Mittelrheinbahn fuhr die gut gelaunte Schar dann über Koblenz nach Rhens. In Rhens angekommen ging es gleich auf den Rheinburgenweg hinauf in Richtung Jakobsberg. Die Nebelfelder lichteten sich bereits bei der ersten kleinen Rast oberhalb von Rhens und machten den Blick frei auf die Marksburg, die einzige nicht zerstörte Höhenburg am Mittelrhein.
Weiter ging es zum Jakobsberger Hof, dem Golf- und Tagungshotel der Familie Riegel aus Bonn.
In unmittelbarer Nähe zur Hotelanlage legten die Josefswanderer eine Frühstücksrast ein. Proviant in fester und flüssiger Form wurde aus den Rucksäcken geholt und brüderlich beziehungsweise schwesterlich geteilt. Der Weg führte dann über den Jakobsweg weiter in Richtung Boppard. An der „Engelseiche“ teilte sich die Wandergruppe auf. Während die Mutigen und Trittsicheren den Weg über den Mittelrhein-Klettersteig nahmen, ging die andere Hälfte die eher gemütliche Route über den Vierseenblick und das Gedeonseck zur Bergstation der Seilbahn nach Boppard.
Beide Gruppen wurden bei herrlichem spätsommerlichen Sonnenschein mit wunderschönen Ausblicken über das UNESCO-Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“ belohnt.
An der Talstation der Seilbahn trafen die Gruppen wieder zusammen, und man machte sich gemeinsam in Richtung Bopparder Rheinufer auf.
Dort warteten bereits die beiden Wanderer, die mit dem Zug bis nach Bad Salzig gefahren und dann auf einer Flachetappe zurück nach Boppard gelaufen waren.
Nach einem Eis oder einem kühlen Bier ging es mit der Fähre nach Filsen.
Verbrauchte Kräfte in gemütlicher Runde regeneriert
Hier wurde die Wanderschar bereits von Franz-Josef „Wibbel“ Weber erwartet.
Der gebürtiger Bandorfer wohnte lange Jahre in Oberwinter und ist mittlerweile Wirt der „Klosterstube“ in Kamp-Bornhofen. Statt der vereinbarten Planwagenfahrt stand für den Transfer nach Bornhofen ein historischer Sechssitzer-Bus bereit. In drei Fuhren brachte dieser die Gruppe wohlbehalten zum Ziel der Wanderung. Mit Leckereien vom Grill, Brot und Salat sowie diversen Bierspezialitäten vom Fass wurden die verbrauchten Kräfte schnell wieder regeneriert.
Dabei wurde so manches Verzällche aus der Bandorfer oder Oberwinterer Geschichte zum Besten gegeben. Am frühen Abend verabschiedete sich die Gruppe von den Wirtsleuten Erika und Franz-Josef Weber und marschierte in der Abendsonne zum Bahnhof nach Kamp.
Von dort ging es mit der Bahn wieder zurück nach Oberwinter. Ein sonniger Herbsttag mit schönen Erlebnissen ging zu Ende. „Auf ein Neues in 2017“ lautete die einhellige Meinung.
Pressemitteilung
St. Josefs-Verein Bandorf
Kurze Rast nahe der „Engelseiche“ oberhalb von Boppard.
