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Hans-Joachim Feix pflegt die Heilpflanze des Jahres 2020

Üppiger Zichorien-Strauch wächst auf Altem Friedhof

Üppiger Zichorien-Strauch
wächst auf Altem Friedhof

Teilansicht des üppigen Zichorien-Strauchs auf dem Alten Friedhof. Fotos: privat

06.07.2020 - 13:50

Neuwied. Hans-Joachim Feix ist stolz, stolz auf seinen sich prächtig entwickelnden Zichorien-Strauch, den er auf dem Alten Friedhof gesetzt hat.

Zur blau blühenden Zichorie hat der Mann, der sich intensiv um den Erhalt der Gräber auf dem Alten Friedhof kümmert, und viel zu dessen Historie zusammengetragen hat, und eine besondere Beziehung hat, hat er doch bei seinen Recherchen über die dort begrabenen Persönlichkeiten einiges über den Zichorien-Fabrikanten Christoph Heinrich Reusch in Erfahrung gebracht.

Der 1783 in Neuwied geborene Reusch wollte zwar zunächst Architekt werden, stieg aber dann zu einem weithin bekannten „Cichorien-Fabrikanten“ auf, nachdem er die Idee von einem Studienaufenthalt in Braunschweig mitgebracht hatte. Als Folge der Kontinentalsperre von 1806 gab es in Deutschland kaum echten „Bohnen-Kaffee“. Als Alternative wurde der koffeinfreie „Muckefuck“ („Caro-Kaffee“) entwickelt, ein Kaffeeersatz, bei dessen Herstellung Extrakte der Zichorienwurzeln Verwendung finden. Reusch überzeugte die Neuwieder Bauern vom Anbau der Pflanze und brachte seinen „Neuwieder Pfau-Kaffee“ auf den Markt – und reüssierte. Zwischen 1818 und 1823 entstand eine große Fabrik, in der Folge entstand eine regelrechte Neuwieder Zichorien-Industrie.

„Die Zichorie ist eine wertvolle Pflanze, die sehr lange Pfahlwurzeln besitzt. Leider wird sie heute von vielen nur noch als Unkraut betrachtet“, bedauert Feix. Ein Umstand der sich nun ändern könnte, denn immerhin wurde die Zichorie, auch als „Gemeine Wegwarte“ (Cichorium intybus) bekannt, zur „Heilpflanze des Jahres 2020“ erkoren.Sie wird unter anderem als Mittel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Auch Salatliebhabern ist die Wegwarte bekannt, ihre Kulturformen sind nämlich Chicorée und Radicchio. Für Feix steht daher fest: „Würde Neuwied eine Wappenblume wählen, so müsste die Zichorie erste Wahl sein.“

Pressemitteilung der

Stadt Neuwied

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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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