Werner-Heisenberg-Gymnasium Neuwied
Umweltprojekte sollen Ende des Jahres bewertet werden
Erster Kreisbeigeordneter Michael Mahlert unterstützt die Bewerbung
Neuwied. Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule ist ein Projekt der internationalen Umweltorganisation Foundation for Environmental Education (FEE). Unterstützt und ausgezeichnet werden Schulen, die sich nachhaltigen Umwelt- und Entwicklungsprojekten widmen. Hervorgegangen ist diese Schulinitiative aus der Weiterentwicklung der Internationalen Klimakonferenz in Rio 1992, in der Leitlinien für das 21. Jahrhundert beschlossen wurden. Die Vereinten Nationen riefen die Idee der Agenda 21 ins Leben. Das Projekt Umweltschule geht zurück auf das Jahr 1994.
Mittlerweile beteiligen sich in Deutschland rund 900 Schulen aus acht Bundesländern mit Projekten. Bisher ist jedoch keine rheinland-pfälzische Schule dabei. Die Schülervertretung (SV) des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Neuwied (Jan-Luca Lemgen, Yasmin Golz, Michelle Husmann, Maria Barth und Lara Albrecht) ist angetreten, um das zu ändern. Als sie zu Beginn des Schuljahrs ihre Idee in der ersten Gesamtkonferenz vorstellte, war das Interesse der Schulgemeinde geweckt. In einem nächsten Schritt rief die Schülervertretung die einzelnen Klassen zu einem Wettbewerb der Ideen auf. Daraus entstanden die beiden Bewerbungsideen, mit dem sich die SV für das laufende Schuljahr bewerben wird: Zum einen sollen im Projekt „Grüner Schulhof“ die Insekten- und Vogelhäuser am WHG ausgeweitet, Bäume gepflanzt und Baumpatenschaften übernommen werden. Die zweite Bewerbungsidee trägt den Titel „Recyclingschule“. Hier wollen die WHG-Schüler am Projekt Terracycling teilnehmen und ein Standort für die Sammlung alter Hasbro-Spiele werden. Zudem sollen die Mülltrennung auf dem Schulgelände und das Mülltrennungsbewusstsein der Schüler optimiert werden. Zudem soll der Verpackungsmüll durch WHG-Becher und -Brotdosen zur Mehrfachverwendung reduziert werden.
Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert zeigte sich, wie schon beim Kennenlernen im August, erfreut über die große Begeisterung und das Engagement der SV-Gruppe. Da die Bewerbung für das Bundesland Rheinland-Pfalz die erste ist, entstehen Anmeldekosten, die der Kreis übernimmt.
Dank dieser Unterstützung stand der fristgerechten Bewerbung zum 1. November nichts mehr im Weg. Eine Jury der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung wird die Projekte am Ende des Jahres bewerten.
Sie sehen der Bewerbung optimistisch entgegen (von links): Sandra Schäfer (Verbindungslehrerin), Christine Osenberg (Schulleitung), Michelle Husmann (SV), Jan-Luca Lemgen (SV), der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert, Maria Barth (SV), Yasmin Golz (SV), Oliver Hilberth (Biologielehrer), Lara Albrecht (SV) und Carsten Neuhaus (Verbindungslehrer).Foto: privat
