Rotary-Club Koblenz-Ehrenbreitstein
Und jährlich wechselt die Amtskette
Edgar Eiser steht für Kontinuität bei regionalen Hilfsprojekten
Koblenz. Jeweils zur Jahresmitte wechselt bei Rotary International die Verantwortung in der Führung eines Rotary-Clubs. Der Diplom-Ingenieur Elektrotechnik Edgar Eiser übernahm die Amtskette von dem Digitalisierungsspezialisten des Kompetenzzentrums Gestaltung und Kommunikation in der Handwerkskammer Koblenz, Christoph Krause. Der 1970 gegründete Club Koblenz-Ehrenbreitstein mit seinen rund 60 Mitgliedern aus verschiedenen Berufsgruppen engagiert sich seit mehr als einem halben Jahrhundert gemäß dem rotarischen Wertekanon: Serve above self – Selbstloses Dienen.
Der neue Präsident Edgar Eiser hat das internationale Rotary-Jahresmotto 2023/24 „Gib der Welt Hoffnung“ für sich abgewandelt in „Gib der Region Hoffnung“. Der Club wird sich weiterhin im Ahrtal mit konkreter Hilfe einsetzen. In der zurückliegenden Zeit hat er zum Beispiel für ambulant tätige Pflegekräfte, die ihr Auto in der Flut verloren haben, Leasing-Fahrzeuge angeschafft. Auch das Projekt der „Ukraine-Hilfe“ im Zusammenhang mit der Unterstützung von ankommenden Flüchtlingen wird der Rotary Club Koblenz-Ehrenbreitstein aktiv betreiben.
Präsident Edgar Eiser steht für Kontinuität und Verlässlichkeit. So werden Koblenzer Grundschulen aus dem rotarischen Bildungsprogramm „Lesen-lernen-Leben-lernen“ weiterhin Bücherspenden erhalten, denn Lesen ist die Kernkompetenz jeglicher Bildung. Die Mitglieder des Clubs werden weiter das Koblenzer Obdachlosenrestaurant ‚Mampf‘ finanziell unterstützen. Auch die Seniorenschifffahrt mit der De Haye‘schen Stiftung steht weiter auf dem Programm, genauso wie das Engagement zusammen mit den Johannitern beim Projekt „Helfen mit Herz“ für benachteiligte Kinder in der Region.
Das weltweite Thema von Rotary ist „End polio now“. Die Kinderlähmung ist durch Impfkampagnen mit Hilfe von Rotary fast ausgestorben. Aber nur fast. Noch immer gibt es Ausbrüche in Pakistan, in Afghanistan und in afrikanischen Staaten, weil es dort Impfgegner gibt. In Deutschland leben ca. 30 000 Menschen, die an den Folgen von Kinderlähmung leiden. Am „Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur“ gibt es die deutschlandweit einzige Abteilung für konservative orthopädische und neuroorthopädische Behandlung von Folgen der Kinderlähmung. Projekte des Klinikleiters, der mit einem Partner in Afrika zusammenarbeitet, werden von Rotary künftig unterstützt werden. Edgar Eiser sucht hier den Zusammenschluss mit den anderen Rotary-Clubs der Stadt.
Natürlich wird Präsident Eiser auch die Freundschaft der Mitglieder im Club Koblenz-Ehrenbreitstein untereinander befördern. Denn es ist die Vision der ältesten Serviceclub-Organisation der Welt, durch Pflege der Freundschaft die Basis zu schaffen, sich anderen nützlich zu erweisen.
Pressemitteilung des
Rotary-Club
Koblenz-Ehrenbreitstein
