Lesung KöB St. Remigius Unkelbach
„Unkelbach, Köln und der Wein“
Unkelbach. „Unkelbach, Köln und der Wein“ - das ist eine merkwürdige Dreiecksgeschichte! Sie ist Angelpunkt einer Anfang September stattfindenden Autorenlesung von Dr. Rudolf Nickenig, der seit über 40 Jahren in Unkelbach wohnt. Er war über 30 Jahre lang Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes, der Berufsvertretung der deutschen Winzerinnen und Winzer. Seit 2019 ist er im Ruhestand und nützt seine gewonnene Freizeit für weinhistorische Studien als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Gesellschaft für Geschichte des Weines.
Das literarische Dreieck Unkelbach, Köln und der Wein ergibt sich daraus, dass Nickenig als Unkelbacher Bürger ein Buch über die Bedeutung des Weins in Köln geschrieben hat: Köln eine merkwürdige Weinstadt. Jeder verbindet heute Köln mit Bier bzw. Kölsch. Nur wenige wissen: Viel länger als Bier hat der Wein das wirtschaftliche und soziale Leben in Köln wesentlich geprägt. Köln war eine europäische Weinhandelsmetropole mit eigenem Weinbau und der Weinkonsum beeinflusste die Kölner Kulturszene, sogar den Karneval.
„Unkelbach, Köln und der Wein“ - das ist auch eine historische Dreiecksgeschichte. Die älteste schriftliche Erwähnung Unkelbachs stammt aus dem Jahr 853. Es handelt sich hierbei um eine Urkunde, durch die der Kölner Erzbischof GuntharWeinbergsbesitz in Unkelbach auf den Priester Herigarübertrug. Köln-Unkelbach-Weinberg! Anlass genug für den Buchautor, nicht nur die Kölner Weingeschichte, sondern auch die Weinbauhistorie von Unkelbach als Weinort am Mittelrhein anzusprechen.
Die Lesung am Freitag, 6. September 19 Uhr wird organisiert von der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Remigius Unkelbach in Kooperation mit der Buchhandlung Geber. Die Teilnahme ist frei. Grau ist alle Theorie: die Lesung wird daher mit einer kleinen Weinverkostung verknüpft! Und ein paar Häppchen gibt es auch!
