kfd Linz
Unterhaltsamer Herbstkaffee in der Stadthalle
Linz. Einen unterhaltsamen Kaffeenachmittag erlebten die Frauen der kfd mit ihren vielen Gästen in der Linzer Stadthalle. Nachdem die 1. Vorsitzende Christa Daub die Anwesenden begrüßt hatte, konnte nach Herzenslust am Kuchenbüfett geschlemmt werden. Es schlossen sich die besinnlichen Worte der geistlichen Begleiterin der kfd, Ursula Monter zum Thema „Farben des Lebens“ an, bevor auch Pastor Lothar Anhalt, sich selbst bei dieser Veranstaltung als „Quotenmann“ bezeichnend, einen amüsanten Vortrag über das unscheinbarste rheinische Wörtchen „jet“, nach Konrad Beikircher beisteuerte, für den er viel Applaus erntete.
Als Marketenderinnen unterhielten Christa Daub, Anneliese Birrenbach, Erika Geuenich, Marlies Deusen,Karin Siebertz und Brigitte von Beek, unterstützt durch Hildegard Hesseler, mit dem als Tanz vorgetragenen „Kappeslied“ den Saal. Besonders lustig waren die dabei zum Einsatz gebrachten Utensilien: echte rote und weiße Kappesköpp, welche die Damen zu stemmen hatten, echte, um den Hals hängende Tuffelsketten und am Rücken in Netzen befestigte Schlotköpp.
In dem sich anschließenden Sketch versuchte Marlies Deusen vergeblich, mit ihrer EC-Karte 300 Euro am Bankautomaten, sprachlich dargestellt von Käthe Fischer, abzuheben. Sie musste dem Bankautomaten Rede und Antwort stehen, wofür sie das am Tag zuvor abgehobene Geld ausgegeben hatte. Sie erhielt dabei von ihm heftige Kritik zu der Qualtität der von dem Geld gekauften Kleidung und musste sich - da er alles genau sehen wollte - bis auf die Unterwäsche entkleiden, um ihm die Sachen vor dem Terminal in Augenhöhe zeigen zu können. Für den Bankautomaten war sie dann, so ganz ohne Schuhe und Kleidung mit zerrissener Unterwäsche nicht mehr für eine Auszahlung vertrauenserweckend genug.
Zwei Putzfrauen, gespielt von Monika Hausen und Resi Wieland unterhielten sich in einer Putzpause angeregt über die verschiedensten Themen. Zur Belustigung des Publikums verwechselte eine der beiden die Bedeutung der verschiedensten ähnlich klingenden Fremdwörter, sodass sie immer wieder berichtigt werden musste, was jedesmal erneute Verwechslungen ergab.
Dringend notwendig hatte ein Ehepaar, dargestellt von Brigitte van Beek und Elke Wagner-Hürter, eine Eheberatung, welche es bei einer Psychologin, gespielt von Marianne Merschbächer, fand. Das Ehepaar, im Miteinander in der Ehe wohl zwischenzeitlich etwas ungeschickt geworden, schaffte es nicht, sich anzunähern. Die Hausaufgabe für beide bestand daher darin, 3 Mal täglich das Küssen zu üben, welches der Ehemann gerne am in der Praxis zur Verfügung stehenden Dummy gemacht hätte - aber den brauchte die Psychologin selbst zum Üben.
Begeistert dürfte der Stadtbürgermeister Dr. Faust sein, wenn er von seiner neuen Toilettenfrau im Rathaus hört. Ihr, dargestellt von Monika Hausen, gelang es, einer Kundin , Margret Schmitt, durch geschickte Verkaufstaktiken alle nur möglichen Zusatzprodukte für den Besuch der neuen Toiletten im Rathaus aufzuschwatzen- bis sich der Toilettengang für diese erledigt hatte. Aber auch darauf war die clevere Geschäftsfrau vorbereitet, so dass die Kundin schließlich mit neuer Unterwäsche und Ersatzkleidung für über 200 Euro die Toilette verließ, sodass die Toilettenfrau treffend bemerkte, das Geschäft laufe gut.
Für Hochstimmung sorgten anschließend die Gitarrenstrünzer, welche die Besucherinnen zum Mitsingen einluden.
Den Abschluss der Veranstaltung bildeten dann die Förderinnen der Kfd, allesamt als ältere Kirchgängerinnen verkleidet mit Christa Daub im geistlichen Ornat als „Vorbeterin“ mit einer gesungenen Litanei zum Herbstkaffee.
In der Hoffnung, alle Besucherinnen im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können, schloss die Vorsitzende die Veranstaltung.
