Work-Life-Balance bei der Stadt
Unternehmerpark und Digitalisierung
Vermietung der Jungholzhalle geht ab 2020 in die Hände der Stadt
Meckenheim. Das Jahr Revue passieren lassen und einen Blick auf die nahe Zukunft wagen wollte Bürgermeister Bert Spilles in einem Jahresrückblick 2019. Vielfältige Aufgaben seien von der Verwaltung gestemmt worden, mindestens ebenso viele und immer wieder neue Herausforderungen warten auf die Mitarbeiter, so Spilles. Zwischen 380 und 390 Beschäftigte bringen ihre Energie zum Wohle des Bürgers in der Stadt Meckenheim ein. Nach wie vor offen sind derzeit rund 15 Stellen, die auf der Homepage der Stadt ausgeschrieben sind. „Wir stehen auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz zu den größeren Kommunen ebenso wie zur freien Wirtschaft“, erläuterte Spilles die Krux auf dem Arbeitsmarkt. Auch deshalb positioniere sich die Stadt als attraktiver Arbeitgeber, der nicht nur die Work-Life-Balance der Mitarbeiter im Auge habe, sondern auch ab dem 01. Januar 2020 ein Jobticket anbietet. Außerdem investiere man in die Ausbildung junger Menschen. Derzeit seien zehn Ausbildungsplätze besetzt. Sieben junge Leute durchlaufen eine Ausbildung im mittleren Dienst, drei ein duales Studium mit dem Ziel des Bachelor-Abschlusses. Auf den jüngst erhaltenen zweiten Platz des Awards für innovative Wirtschaftsförderung sei man stolz, sagte der Bürgermeister. Die Fläche biete nicht nur Wachstumspotenzial für die Bürger, sondern auch viele Standortvorteile für sich Unternehmen, für deren Ansiedlung der Aspekt der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Eine der großen Aufgaben für die Verwaltung sei auch in Zukunft die Digitalisierung verschiedener Abläufe, die auch dem Bürger zugutekomme, erklärte der Bürgermeister. So sollen verschiedene Bürgerdienste künftig einfach online zu erledigen sein. Auch hierzu suche man weitere fachliche Unterstützung auf dem Arbeitsmarkt. Die nächste für die Mitarbeiter zu stemmende Aufgabe ist die Vermarktung der Jungholzhalle, informierte Bert Spilles. Beim Vermarktungsaufbau hatte die Agentur Ruckes unterstützt, deren Vertrag jedoch im Frühjahr des kommenden Jahres ausläuft. Wie in vielen anderen Fällen verfüge die Stadt nicht über spezielle Fachabteilungen, die solche Projekte betreue. „Das machen alles unsere Mitarbeiter, und die machen das gut“, erklärte Spilles.
Auch oder gerade weil er im kommenden Jahr nicht mehr als Bürgermeister antrete, wünschte er sich, möglichst viele begonnene Projekte vor dem Ende seiner Amtszeit noch abschließen zu können. Ein Anliegen wäre ihm zum Beispiel, die Einweihung derzeit in Sanierung befindliche GGS Merl noch mit einweihen zu können.
