Initiative für Natur- und Umweltschutz im Puderbacher Land
Unterstützung benötigt
Puderbach.Auf der Ebene der Verbandsgemeinde hat sich im wesentlichen aus dem Umweltausschuss heraus eine fünfköpfige Gruppe gebildet, die als Initiatoren der Initiative für Natur- und Umweltschutz im Puderbacher Land zahlreiche Projekte in den Bereichen „Natur-, Umwelt- und Klimaschutz“ in der Verbandsgemeinde in der Umsetzung vorantreiben möchte.
Ein erstes Projekt, das naturbedingt jetzt in der beginnenden Sommerzeit „vor der Tür steht“, ist die Eindämmung der invasiven Neophyten, insbesondere des Bärenklaus, des Staudenknöterichs und des Indischen Springkrauts: Während der Bärenklau wegen seiner Gefährlichkeit (kann schwerste Hautverbrennungen und Atemwegsreizungen hervorrufen) und auch der zwar ungefährliche, aber außerordentlich hartnäckige Staudenknöterich professionell bearbeitet werden müssen, kann im Prinzip jedermann bei der Bekämpfung des Springkrauts mit tätig werden.
Es ist in diesem Jahr wegen der vielen Kahlflächen in den noch verbliebenen Wäldern mit massivem Befall dieser Kahlflächen durch die genannten, unsere Pflanzenvielfalt stark zurückdrängenden invasiven Arten zu rechnen. Vor diesem Hintergrund möchte die Initiative für Natur- und Umweltschutz im Puderbacher Land in einem ersten Schritt solche größeren Ansammlungen der invasiven Arten feststellen und kartieren, um sie im zweiten Schritt im Laufe des Sommers möglichst umfangreich zu entfernen. Bei beiden Vorhaben benötigen sie Unterstützung: Bitte alle bekannten Flächen, an denen Bärenklau, Staudenknöterich oder Indisches Springkraut wachsen, an die Verwaltung, Markus Kunz, Tel. (0 26 84) 85 83 06, E-Mail: markus.kunz@puderbach.de zu melden. Im weiteren Verlaufe des Sommers wird dann wieder wie in den zurückliegenden Jahren auch in verschiedenen Einsätzen versucht, die betroffenen Flächen von den invasiven Arten so weit als möglich zu räumen.
Pressemitteilung der
Initiative für Natur- und Umweltschutz im Puderbacher Land
