Zuwendungsbescheid über 12.000 Euro an Landkreis Neuwied übergeben
Unterstützung für ehrenamtliche Integrationsmaßnahmen
Neuwied. „Die Integration der Flüchtlinge in Gesellschaft und Arbeitsmarkt ist auch für die Kommunen im Land eine große Herausforderung. Mit dem Projekt „Dialogbotschafter“ unterstützt die Landesregierung im Jahr 2016 die rheinland-pfälzischen Kommunen dabei, ehrenamtliche Integrationsmaßnahmen zu fördern und zu koordinieren.“ Dies unterstrich die Ständige Vertreterin des Chefs der Staatskanzlei, Ministerialdirektorin Inge Degen, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an den Landkreis Neuwied. Mit der Projektförderung können die Kommunen ehrenamtliches Engagement koordinieren und mit hauptamtlichen Aktivitäten vernetzen. „Der Landkreis Neuwied legt den inhaltlichen Schwerpunkt einerseits auf die Vernetzung und Kommunikation von Hauptamt und Ehrenamt und zum anderen auf die Schaffung von Qualifizierungsangeboten für Ehrenamtliche“, so Ministerialdirektorin Inge Degen. Der Landkreis hat den Höchstbetrag von 12.000 Euro für das Jahr 2016 erhalten.
Vielfältige Projekte vorgestellt
Landrat Kaul hatte die Zuwendungsempfänger zur Bescheidübergabe eingeladen. Diese nutzten die Gelegenheit, ihre Aufgaben im Einzelnen darzustellen. Das Mehrgenerationenhaus in Neustadt unterstützt, berät, begleitet und qualifiziert die Ehrenamtlichen in der Verbandsgemeinde Asbach. Die Kreisvolkshochschule als kommunale Institution ist in jeder Verbandsgemeinde präsent und wird Ehrenamtliche bei der Sprachförderung begleiten und qualifizieren. In der Verbandsgemeinde Waldbreitbach wurde ein hauptamtlicher Flüchtlingskoordinator als Bindeglied zwischen Ehrenamt und Verwaltung eingestellt. Ein Teil der Fördermittel bleibt beim Kreis für die Wahrnehmung einer Gesamtkoordination. Für Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist das große Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen Helfer im Land unverzichtbar. „Auch in der Flüchtlingshilfe und in der Integrationsarbeit gibt es in Rheinland-Pfalz ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. Mit diesem Programm wollen wir unseren Landkreisen, kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten die Möglichkeit geben, künftig besser eigenständig auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort zu reagieren. Ich freue mich, dass das Programm gut angelaufen ist und bin mir sicher, dass noch viele Städte und Landkreise dieses Angebot annehmen werden“, so die Ministerpräsidentin.
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